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Drucken mit ICC-Profil in PhotoLine

01 PhotoLine Programm starten

 

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie in dem Bildbearbeitungsprogramm PhotoLine (Vers. 19.51) mit Ihrem persönlichen ICC-Profilen drucken können und so Ihr Farbmanagement bei Ihren Fotos und Bilddateien verbessern können.

PhotoLine
Abb. 1: PhotoLine

 

Farbeinstellungen

Um zu den Einstellungen zu gelangen, müssen Sie über die Menüleiste auf “Bearbeiten” klicken und anschließend die letzte Option “Einstellungen” auswählen. Anschließend öffnen Sie die Kategorie Farbverwaltung. Hier finden Sie die Einstellungen für die Farbdarstellung Ihrer Bilder.

Farbeinstellungen
Abb. 2: Farbeinstellungen

 

Geräte

Bei dem Unterpunkt “Geräte” muss vorab geklärt werden, ob Sie eine Farbverwaltung überhaupt verwenden wollen. Hierfür finden Sie ein kleines Fenster in der oberen linken Ecke. Mit diesem lässt sich das manuelle Farbmanagement aktivieren bzw. deaktivieren. Nun folgen einige Parameter, vorzugsweise Ihre Hardware betreffend, die sich definieren lassen und helfen, Ihre Farbverwaltung optimal einzustellen. Sie können den jeweils installierten Scanner[1] definieren, sowie Ihre Digitalkamera[2], mit der das Foto aufgenommen wurde. Zudem lassen sich der Bildschirmtyp[3] und der, von Ihnen verwendete Drucker[4] bestimmen.

PhotoLine - Geräte-Einstellungen
Abb. 3: PhotoLine – Geräte-Einstellungen

 

Wiedergabeart

Zudem finden Sie ganz unten die Wiedergabeart (Abb. 4) für Ihren Ausdruck bzw. die Darstellungsart für Ihren Ausdruck am Monitor. Es stehen Ihnen 4 Möglichkeiten zur Auswahl:

• Perzeptiv(Bilder):
Diese Einstellung orientiert sich möglichst nahe an der natürlichen Wahrnehmung, was vor allem für Fotos vorteilhaft ist.
• Relativ farbmetrisch:
Hier geht es darum, Farbvalenzen nahe an die menschliche Wahrnehmung anzupassen und die Primärfarben akkurat zu mischen. Dies geschieht und basiert auf Prozentpunkten.
• Absolut farbmetrisch:
Es handelt sich um dieselbe Farbmetrik wie oben beschrieben, allerdings ohne Prozentpunkte.
• Sättigung(Grafik):
Bei dieser Option legt Wert auf die Qualität der Farbwirkung, die sich aus Buntheit, Farbintensität und Chromatizität zusammensetzt.

PhotoLine - Wiedergabeart
Abb. 4: PhotoLine – Wiedergabeart

Um die gesamten oben beschriebenen Einstellungen zu aktivieren, klicken Sie dann auf die beiden Button Übernehmen und OK.
Verlassen Sie nun die Unterkategorie Geräte und wechseln Sie zu Standard.

 

 Standard

In diesem Einstellungsfenster lassen sich verschiedene ICC-Profile definieren und einbetten. Diese Profile beziehen sich vor allem CMYK-, RGB-, Grau-Profile, die Sie unter den jeweiligen Auswahlfenstern bestimmen können. Falls Sie selbst kein Profil besitzen, wählen Sie System aus und das Programm nimmt die Anpassung für Sie vor. Dies lässt allerdings eine geringere Farbübereinstimmung zwischen Monitor und Ausdruck zu, als mit abgestimmten ICC-Profilen.

PhotoLine - Standard-Einstellungen
Abb. 5: PhotoLine – Standard-Einstellungen

 

Der Lab oder der Lab-Farbraum beschreibt den wahrnehmbaren Farbraum, den Ausgabegeräte, wie Drucker oder Monitor darstellen können. Dieser kann in den Einstellungen gegebenfalls angepasst werden oder vom System, wie bei den oben beschriebenen ICC-Profilen, definiert werden.
Zusätzlich lässt sich wieder die Wiedergabeart bestimmen und ist unterteilt in:
• Perzeptiv (Bilder)
• Relativ farbmetrisch
• Absolut farbmetrisch
• Sättigung (Grafik)
Die Beschreibungen zu den einzelnen Punkten finden Sie weiter oben.

Standard - Lab und Wiedergabeart
Abb. 6: Standard – Lab und Wiedergabeart

Zusätzlich können Sie noch Little CMS verwenden. Dies ermöglicht Ihnen die barrierefreie Darstellung Ihrer Bilddateien in anderen Betriebssystemen, beispielsweise WINE in Linux. Darüber hinaus lässt sich noch eine Tiefenkompensierung bestimmen. Diese können Sie allerdings nur aktivieren, wenn der Little CMS verwendet wird.

 

Farbprofil zuweisen

Zu guter Letzt lässt sich im Hauptfenster noch dem Dokument ein Farbprofil zuweisen. Hier müssen Sie aufpassen, dass das Farbprofil nicht mit dem Profil im Druckertreiber korreliert. Dies könnte Ihr Ausgabedokument anders darstellen, als es auf Ihrem Monitor sichtbar ist.

Werkzeug - Farbe - Farbprofil zuweisen
Abb. 7: Werkzeug – Farbe – Farbprofil zuweisen

 

Es öffnet sich ein Fenster (Abb. 8).

Dialogfenster Farbprofil zuweisen
Abb. 8: Dialogfenster Farbprofil zuweisen

In dem Fenster können Sie zum einen verschiedene Farbprofile einbetten. Zum anderen lässt sich die Wiedergabeart definieren:
• Perzeptiv (Bilder): Perzeptiv = befasst sich mit der Gesamtheit der Vorgänge des Wahrnehmens. Das Bild wird in optisch ansprechende Weise transformiert.
• Relativ farbmetrisch: Die Farbmetrik stellt durch mathematische Formeln das visuelle Ergebnis der Farbbetrachtung oder eines Farbvergleichs dar. Diese kann relativ oder absolut erfolgen.
• Absolut farbmetrisch: Siehe relativ farbmetrisch
• Sättigung (Grafik): Bestimmt die Sättigung der Farben (Intensität der Farbe).
Mit der Linearen Helligkeit lässt sich der Gammawert auf 1,0 stellen.

 

Nahezu simultane Einstellungen erhalten Sie bei dem Auswahlpunkt “Mit Farbprofil konvertieren” (siehe Abbildung 7; unter Farbprofil zuweisen).
Lediglich die Wiedergabeart kann auch “automatisch” erfolgen.

PhotoLine - Geräte-Einstellungen
Abb. 9: PhotoLine – Geräte-Einstellungen


 

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Drucken mit ICC-Profil in Adobe Photoshop Elements 12

01-photoshop-elements-auswahl-organizer-fotoeditor

Eine detailliertere Beschreibung von ICC-Profilen ist hier zu finden.

Öffnen von Adobe Photoshop Elements

Auswahl zwischen Organizer und Fotoeditor in Adobe Photoshop Elements
Abb. 1: Auswahl zwischen Organizer und Fotoeditor in Adobe Photoshop Elements

Nachdem Sie Adobe Photoshop Elements geöffnet haben erscheint ein Startscreen in welchem Sie zwischen Organizer und Fotoeditor auswählen können. Klicken Sie auf Fotoeditor (Abb. 1).

 

Adobe Photoshop Elements Fotoeditor
Abb. 2: Adobe Photoshop Elements Fotoeditor

Es öffnet sich der Fotoeditor (Abb. 2).

Öffnen einer Datei

Datei öffnen im Adobe Photoshop Elements
Abb. 3: Datei öffnen im Adobe Photoshop Elements

Sie müssen auf Datei -> Öffnen… klicken und eine Bilddatei öffnen, welche Sie später bearbeiten bzw. drucken möchten (Abb. 3).

 

Drucken einer Datei

Datei drucken im Adobe Photoshop Elements
Abb. 4: Datei drucken im Adobe Photoshop Elements

Nachdem Sie eine Bilddatei geöffnet haben, klicken Sie auf Datei -> Drucken… (Abb. 4)

 

Drucker auswählen

Drucker auswählen im Adobe Photoshop Elements
Abb. 5: Drucker auswählen im Adobe Photoshop Elements

Wenn Sie auf Drucken… geklickt haben, öffnet sich ein Druckfenster. Wählen Sie Ihren Drucker aus (eventuell bereits standardmäßig eingestellt, Abb. 5).

 

Druckeinstellungen und Deaktivieren der Farbkorrektur

Hier wird für den Epson Stylus Pro 3880 das Deaktivieren der Farbkorrektur gezeigt. Wer einen anderen Drucker hat, kann unter www.drucker-kalibrieren.com Einstellungen für weitere finden.

Druckereinstellungen im Adobe Photoshop Elements
Abb. 6: Druckereinstellungen im Adobe Photoshop Elements

Falls man die Farbanpassungen des Druckers nicht deaktiviert, werden vom Drucker zusätzlich Farbanpassungen vorgenommen. Daher klicken Sie unter Druckereinstellungen: auf Einstellungen ändern… (siehe Abb. 6).

 

Druckereinstellungen ändern in Adobe Photoshop Elements
Abb. 7: Druckereinstellungen ändern in Adobe Photoshop Elements

Das Fenster Einstellungen ändern… öffnet sich. Die Einstellungen, welche Sie hier treffen können, können Sie auch unter Erweiterte Einstellungen… anpassen. Daher klicken Sie gleich auf Erweiterte Einstellungen… (Abb. 7).

 

Farbkorrektur des Druckers abstellen
Abb. 8: Farbkorrektur des Druckers abstellen

Das Eigenschaftsfenster Ihres Druckers öffnet sich. Für den Epson Stylus Pro 3880 wird die Farbkorrektur im unter dem Punkt Modus abgestellt (Abb. 8). Sie müssen die Checkbox Benutzerdefiniert anklicken und dann im Drop-Down Menü auf Aus (Keine Farbkorrektur) klicken.

 

Stellen Sie in diesem Fenster auch zusätzliche Parameter ein, welche zu Ihrem ICC-Profil passen (zB Medium, …) und klicken Sie dann auf OK.

Weitere Druckeinstellungen in Adobe Photoshop Elements
Abb. 9: Weitere Druckeinstellungen in Adobe Photoshop Elements

Im rechten Bereich des Fensters Drucken stellen Sie noch Papierformat (Abb. 9-1), Abzugsart (Abb. 9-2) und Druckformat (Abb. 9-3) ein.

 

Farbmanagement/ICC-Profil einstellen

Mehr Optionen für den Druck in Adobe Photoshop Elements
Abb. 10: Mehr Optionen für den Druck in Adobe Photoshop Elements

Damit Sie das Farbmanagement bzw. das gewünschte ICC-Profil einstellen können, müssen Sie im Drucken Fenster auf Mehr Optionen… klicken (Abb. 10).

 

Mehr Optionen/Farbmanagement in Adobe Photoshop Elements
Abb. 11: Mehr Optionen/Farbmanagement in Adobe Photoshop Elements

Nachdem Sie auf Mehr Optionen… geklickt haben, öffnet sich ein neues Fenster. Klicken Sie im linken Bereich auf Farbmanagement (Abb. 11).

 

Farbmanagement durch Photoshop Elements
Abb. 12: Farbmanagement durch Photoshop Elements

Nachdem Sie darauf geklickt haben, wählen Sie vom Drop-Down Menü „Farbhandhabung:” Durch Photoshop Elements aus (Abb. 12).

 

Druckerprofil, Renderpriorität, Druckervoreinstellungen auswählen im Adobe Photoshop Elements
Abb. 13: Druckerprofil, Renderpriorität, Druckervoreinstellungen auswählen im Adobe Photoshop Elements

Jetzt wählen Sie ein Druckerprofil (ICC-Profil) aus. Suchen Sie vom Drop-Down Menü des Punktes Druckerprofil, das passende Profil für Ihren Drucker aus (Abb. 13-1). Ist kein ICC-Profil für Ihren Drucker vorhanden, können Sie hier  eines speziell für Ihren Drucker erstellen lassen.

 

Sie können in diesem Fenster auch die Renderpriorität einstellen (Abb. 13-2). Mehr über Renderpriorität finden Sie hier.  Und Falls Sie das Farbmanagement Ihres Druckers noch nicht deaktiviert haben (wie weiter oben beschrieben), können Sie das hier unter Druckervoreinstellungen… nachholen (Abb. 13-3).

Klicken Sie auf OK und danach können Sie drucken.

 

 

 

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Drucken mit ICC-Profil in Photoshop CS6 und CS5 einstellen

01-photoshop-CS6-CS5-Datei-Oeffnen

Einleitung

Dieses Kapitel zeigt, wie Sie in Adobe Photoshop CS6 und CS5 mit ICC-Profil drucken. Nähere Informationen über das Drucken mit ICC-Profilen finden Sie unter Drucken mit ICC-Profil – Einführung.

Datei öffnen

Klicken Sie auf Datei -> Öffnen… und öffnen Sie eine Bilddatei welche Sie drucken möchten (siehe Abb. 1).

Datei in Photoshop öffnen
Abb. 1: Datei in Photoshop öffnen

Datei drucken

Nachdem Sie eine Bilddatei geöffnet haben, klicken Sie auf Datei -> Drucken… (siehe Abb. 2)

Datei drucken
Abb. 2: Datei drucken

 

Einstellen des Druckers

Nachdem Sie auf Drucken… geklickt haben, öffnet sich das Druckfenster.
Wählen Sie Ihren Drucker aus dem Drop-Down Menü aus (falls nicht schon standardmäßig eingestellt, siehe Abb. 3).

Drucker auswählen
Abb. 3: Drucker auswählen

Einstellen der Farbhandhabung

Klicken Sie im rechten Bereich unter Farbhandhabung auf das Drop-Down Menü und wählen Sie Farbmanagement durch Photoshop (siehe Abb. 4).

Farbmanagement durch Photoshop CS6 und CS5
Abb. 4: Farbmanagement durch Photoshop CS6 und CS5

Auswählen eines ICC-Profils

Danach können Sie ein Druckerprofil (ICC-Profil) auswählen und zwar suchen Sie, unter Druckerprofil im Drop-Down Menü, das für Ihren Drucker passende ICC-Profil (siehe Abb. 5). Gibt es keines für Ihren Drucker, können Sie unter www.drucker-kalibrieren.com eines erstellen lassen.

ICC-Profil - Druckerprofil in Photoshop auswählen
Abb. 5: ICC-Profil – Druckerprofil in Photoshop auswählen

Weitere Einstellungen (siehe Abb. 6)

  1.  Schalten Sie Ausdruck simulieren (Softproof) ein. Sie sehen nun im Vorschaubild, die Auswirkungen Ihrer Einstellungen.
  2. Schalten Sie die Farbumfang-Warnung aus (nähere Informationen zur Farbumfang-Warnung finden Sie hier).
  3. Aktivieren Sie Papierweiß anzeigen. Der Weißpunkt des Papieres wird im Vorschaubild dadurch emuliert.
  4. Testen Sie die Renderprioritäten und nehmen Sie diejenige, welche Ihnen in der Vorschau am besten zusagt. Eventuell haben Sie durch einen zuvor durchgeführten Softproof die Renderpriorität bereits herausgefunden (nähere Informationen zum Softproof finden Sie hier).
  5. Durch einschalten der Tiefenkompensierung wird verhindert, dass Details von Schatten komplett schwarz werden.
Weiter Einstellungen für das Druckfenster des Adobe Photoshop CS6 und CS5
Abb. 6: Weiter Einstellungen für das Druckfenster des Adobe Photoshop CS6 und CS5

Deaktivieren der Farbkorrektur des Druckers

In diesem Fall wird das Deaktivieren der Farbkorrektur für den Epson Stylus Photo R3000 gezeigt. Wer Interesse hat, kann unter www.drucker-kalibrieren.com Einstellungen für weitere Drucker finden.
Damit nicht zusätzliche Farbanpassungen durch den Drucker vorgenommen werden, müssen Sie in den Druckereinstellungen… diese deaktivieren. Klicken Sie auf Druckereinstellungen… (siehe Abb. 6).

Druckereinstellungen
Abb. 7: Druckereinstellungen

Es öffnet sich das Eigenschaftsfenster Ihres Druckers. Für den Epson Stylus Photo R3000 kann man die Farbkorrektur im Drop-Down Menü Modus abstellen (siehe Abb. 7).

Ausschalten der Farbkorrektur des Druckers
Abb. 8: Ausschalten der Farbkorrektur des Druckers

Hier sind auch zusätzliche Parameter einzustellen, welche zum gewählten ICC-Profil passen sollen (zB Papier, …).
Sie haben nun die wichtigsten Einstellungen getroffen. Sie sind also bereit zum Drucken.

 

 

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Drucken mit ICC-Profil in Photoshop CC

01-photoshop-CC-Datei-Oeffnen

Einleitung

Dieses Kapitel zeigt, wie Sie in Adobe Photoshop CC mit ICC-Profil drucken. Nähere Informationen über das Drucken mit ICC-Profilen finden Sie unter Drucken mit ICC-Profil – Einführung.

Öffnen einer Datei

Sie müssen auf Datei -> Öffnen… klicken und eine Bilddatei öffnen, welche Sie später bearbeiten bzw. drucken möchten (Abb. 1).

Datei öffnen in Photoshop CC
Abb. 1: Datei öffnen in Photoshop CC

 

Drucken einer Datei

Nachdem Sie eine Bilddatei geöffnet haben, bitte auf Datei->Drucken… klicken (Abb. 2)

Datei drucken in Adobe Photoshop CC
Abb. 2: Datei drucken in Adobe Photoshop CC

 

Drucker einstellen

Wenn Sie auf Drucken… geklickt haben, öffnet sich ein Druckfenster.
Wählen Sie Ihren Drucker aus (eventuell bereits standardmäßig eingestellt, Abb. 3).

Drucker auswählen
Abb. 3: Drucker auswählen

 

Farbhandhabung einstellen

Wählen Sie vom Drop-Down Menü „Farbhandhabung“ Farbmanagement durch Photoshop aus (Abb. 4).

Farbmanagement durch Photoshop CC
Abb. 4: Farbmanagement durch Photoshop CC

 

ICC-Profil auswählen

Jetzt wählen Sie ein Druckerprofil (ICC-Profil) aus. Suchen Sie, unter Druckerprofil im Drop-Down Menü, das passende Profil für Ihren Drucker (Abb. 5). Ist kein ICC-Profil für Ihren Drucker vorhanden, können Sie unter www.drucker-kalibrieren.com eines speziell für Ihren Drucker erstellen lassen.

Druckerprofil für Ihren Drucker und Papier auswählen
Abb. 5: Druckerprofil für Ihren Drucker und Papier auswählen

 

Zusätzliche Einstellungen (Abb. 6)

  1. Aktivieren Sie Ausdruck simulieren (Softproof). Damit können Sie im Vorschaubild sehen, welche Auswirkungen Ihre Einstellungen haben.
  2. Setzen Sie ebenfalls ein Häkchen bei Papierweiß anzeigen. Jetzt wird der Weißpunkt des Papieres in der Vorschau auch emuliert.
  3. Stellen Sie die Renderpriorität ein, welche das beste Ergebnis für Sie liefert. Durch den Softproof können Sie das leicht herausfinden (-> siehe Vorschaubild; nähere Informationen zum Softproof finden Sie hier: Softproof – Allgemeine Übersicht)
  4. Schalten Sie die Tiefenkompensierung ein, ansonsten könnte es sein, dass Details von Schatten komplett schwarz werden.
Weitere Druckeinstellungen in Adobe Photoshop CC
Abb. 6: Weitere Druckeinstellungen in Adobe Photoshop CC

 

Deaktivieren der Farbkorrektur des Druckers

Hier wird für den Epson Stylus Photo R3000 das Deaktivieren der Farbkorrektur gezeigt.
Falls man die Farbanpassungen des Druckers nicht deaktiviert, werden vom Drucker zusätzlich Farbanpassungen vorgenommen. Daher klicken Sie auf Druckereinstellungen… (Abb. 6).

Druckereinstellungen
Abb. 7: Druckereinstellungen

 

Das Eigenschaftsfenster Ihres Druckers öffnet sich. Für den Epson Stylus Photo R3000 wird die Farbkorrektur im Drop-Down Menü Modus abgestellt (Abb. 7). Klicken Sie auf das Drop-Down Menü und dann auf Aus (Keine Farbkorrektur).

Farbkorrektur des Druckers abstellen
Abb. 8: Farbkorrektur des Druckers abstellen

 

Stellen Sie in diesem Fenster auch zusätzliche Parameter ein, welche zu Ihrem zuvor gewählten ICC-Profil passen (zB Papier, …).
Somit sind Sie fertig, klicken Sie auf OK und danach können sie auch schon drucken.

 

 

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Drucken mit ICC-Profil in Nikon View NX-i

01 Nikon ViewNX i

 

In dieser Beschreibung finden Sie bestimmte Informationen über das Bildbearbeitungsprogramm Nikon View NX-i. Sie erhalten Beschreibungen zum Farbmanagement und wie Sie Ihr ICC-Profil in das System einbetten können. Mit dem ICC-Profil können Sie Farbstichen entgegenwirken und die Farbeinstellung Ihres Ausdrucks so bestimmen, sodass Sie sich mit der Abbildung auf Ihrem Monitor gleicht.

Nikon Capture NX-i
Abb. 1: Nikon Capture NX-i

 

In diesem Programm steht Ihnen eine Anzahl an Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung. Lassen Sie sich von der englischen Version nicht beirren. Nachdem Sie das Hauptfenster geöffnet haben, orientieren Sie sich an dem Registermenü. Nun bewegen Sie den Mauscursor zu der Registerkarte „Edit“. Es öffnet ein Drop-Down Menü. In diesem müssen Sie ganz unten unter „Options…“ die Einstellung öffnen.

Nikon View NX-i - Softproof-Modus
Abb. 2: Nikon View NX-i – Softproof-Modus

 

Color Management – Farbmanagement

Es öffnet sich ein Dialogfenster. Wählen Sie die Einstellungen „Color Management“ aus. In diesem Fenster lassen sich die ICC-Profile und weitere Farbmanagementeinstellungen definieren.

Nikon View NX-i - Color Management
Abb. 3: Nikon View NX-i – Color Management

 

Color Matching Profile

Hier wählen Sie das Farbprofil aus, dass Sie in das Programm einbetten wollen. Dies kann jedes ICC-Profil sein, bedenken Sie aber, dass am Monitor nicht alle Farben dargestellt werden können. Mit dem Häkchen darunter, kann dieses Profil anstelle des verwendeten Profils eingesetzt werden.

 

Printer Profile

Definieren Sie, ähnlich wie oben beschrieben ein ICC-Profil für Ihren Drucker. Mit einem Häkchen, aktivieren Sie für jeden Ausdruck das Drucker ICC-Profil. Zusätzlich können Sie das Intent noch bestimmen. Das Intent beschreibt das Umrechnungsmethode.
• Relative colorimetric: Hier wird mit dem geringsten Qualitätsverlust gearbeitet. Es erfolgt in dieser Umrechnungsart auch eine Papierweiß-Anpassung. Wird vor allem für Layout-Drucke verwendet von größeren und kleineren Farbräumen –> wie beim Gamut von RGB zu CMYK
• Perceptual: Es wird versucht, dass die relativen visuellen Beziehungen zwischen den Quellfarben beibehalten werden. Vor allem für Dokumente mit großem Farbumfang geeignet Von einem großen in einen kleineren Farbraum werden alle Farbabstände komprimiert.

 

Display Profile

Im diesen Einstellungen wird die Farbverwaltung des Monitors Ihres Computers geöffnet. Auch hier lässt sich ein kalibriertes Monitorprofil einbetten. Bei mehreren Monitoren, lassen Sie Ihren Computer die Monitore identifizieren.

 

Output

Definieren Sie, dass die Bilder in den sRGB-Farbraum konvertiert werden, sollte das Bild in ein JPEG/TIFF-Format umgewandelt werden.

 

Thumbnail

Hier werden die Dateien als Vorschau dargestellt. Mit einem Häkchen wird das Farbmanagement, so wie Sie es definiert haben in die Vorschau miteingebunden. Diese Vorschaubilder werden digital im Hauptfenster mittig angezeigt.

 

Color Reproduction Process

Entscheiden Sie, nach welchen Maßgaben der Farbdarstellungsprozess definiert werden soll. Entweder durch das letzte Bild oder durch die Kamerakompatibilität.

 

 

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Drucken mit ICC-Profil in Nikon Capture NX2

01 Nikon Capture NX2 Starten

 

Nikon Capture NX2 - Öffnen
Abb. 1: Nikon Capture NX2 – Öffnen

 

In diesem Dokument erhalten Sie Informationen über das Drucken mit ICC-Profil in dem Bildbearbeitungsprogramm Nikon Capture NX2 (Version 2.4.7). Durch Einfügen eines ICC-Profils können Farbstiche und Farbunterschiede zwischen Monitor und Ausdruck überbrückt werden. Somit entstehen Bilder, die sich mit den Farben auf Ihrem Monitor decken.
Die Auswahl des Farbmanagements kann bereits während des Installationsprozesses angepasst werden.

 

Einstellen des Farbmanagements in Nikon Capture NX2

 

Nikon Capture NX2 - Farbmanagement
Abb. 2: Nikon Capture NX2 – Farbmanagement

 

Wenn Sie das Programm auf Ihrem Rechner installieren, erscheint Ihnen eine erste Vorauswahl, in der Sie das Farbmanagement festlegen können (Abb.2). Dieses können Sie allerdings jederzeit im Programm wieder ändern, die Entscheidung ist also nicht permanent. Die Arbeitsfarbraum-Vorgaben bestehen aus:
(A): Der verwendete Farbraum wird immer bei der zu öffnenden Datei als Arbeitsfarbraum verwendet.
(B): Der unten angegebene Standard-RGB-Farbraum wird als standardisierter Arbeitsfarbraum verwendet.

Diese Standard-RGB-Farbräume setzen sich zusammen aus:
• sRGB: Der sRGB oder Standard-Farbraum setzt sich aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammen.
• Bruce RGB: Der Bruce-RGB Farbraum ist eine verbesserte Variante für den CIE-Farbraum.
• NTSC RGB (1953): Dieser Farbraum kam beim ersten Farbfernsehen auf. Es wurden damals Farbphosphore für das Emissionssprektrum verwendet.
• Adobe RGB (1998): In dem Gamut dieses Farbraums sollen alle Farben des CMYK-Farbraums darstellbar sein.
• Adobe Wide RGB: Weiterentwicklung von Adobe RGB.
• Apple RGB: Ein Farbraum, definiert von der Marke Apple.

 

Weiters wird der Dateityp für die Standardanwendungen definiert. Wo Sie ein Häkchen setzen, wird bei Doppelklick diese Datei in Capture NX2 geöffnet (Abb.3).

Nikon Capture NX2 - Dateitypen auswählen
Abb. 3: Nikon Capture NX2 – Dateitypen auswählen

 

 

Haben Sie diese beiden Einstellungen getätigt, beenden Sie die Installation. Fügen Sie Ihrem Desktop eine Verknüpfung hinzu und lassen Sie das Programm wahlweise sich gleich ausführen.

Nikon Capture NX 2 - Installation abschließen
Abb. 4: Nikon Capture NX 2 – Installation abschließen

 

Die Einstellungen für Farbmanagement, die Sie bereits teilweise in dem Installationsprozess getätigt haben, können Sie nun erneut im Programm definieren.

Hierfür müssen Sie in dem Hauptfenster in der Registerleiste auf Bearbeiten[1] klicken. Im Drop-Down Menü wählen Sie die letzte Auswahl Voreinstellungen[2]. In einem weiteren Drop-Down Menü sehen Sie alle Unterpunkte für die Voreinstellungen. Klicken Sie hierfür auf Farbmanagement[3]. Um das Foto mit bestimmten Farbeinstellungen bearbeiten, wählen Sie dafür die Rastereinstellungen[4] auf der rechten Seite (Abb.5).

Nikon Capture NX2 - Hauptfenster
Abb. 5: Nikon Capture NX2 – Hauptfenster


 

Die Einstellungen (siehe Abb. 6) beginnen mit dem Standard RGB-Farbraum[1], den Sie bereits im Installationsprozess auswählten. Hier können Sie den Gamut neu bestimmen. Mit einem Häkchen darunter, ersetzt das ausgewählte Nikon-Profil das in den Rechner eingebettete Profil. Zudem lässt sich ein CMYK-Profil[2] erfassen. Dieses soll für den Drucker die Umwandlung leichter machen und lässt sich gut für TIF-Dateien verwenden.
Neben dem Monitorprofil können Sie für den Drucker ebenfalls ein Profil[3] bestimmen. Erneut mit einem Häkchen lässt es sich in die Bildbearbeitungskette einbetten. Vergewissern Sie sich aber, dass im Druckertreiber das Druckerprofil bzw. das Farbmanagement deaktiviert ist, sodass die beiden Profile nicht korrelieren.
Zu guter Letzt kann das Rendering Intent[4] bestimmen:
• Wahrnehmungsorientiert: Es wird versucht, so nahe wie nur möglich die Bilddatei dem menschlichen Wahrnehmungsvermögen anzupassen
• Sättigung: Bei dieser Option legt Wert auf die Qualität der Farbwirkung, die sich aus Buntheit, Farbintensität und Chromatizität zusammensetzt.
• Relativ farbmetrisch: Hier geht es darum, Farbvalenzen nahe an die menschliche Wahrnehmung anzupassen und die Primärfarben akkurat zu mischen.
• Absolut farbmetrisch: Es handelt sich um dieselbe Farbmetrik wie oben beschrieben, wird aber nicht relativ ausgelegt.

Nikon Capture NX2 - Voreinstellungen
Abb. 6: Nikon Capture NX2 – Voreinstellungen

 

 

 

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Drucken mit ICC-Profil in Mirage

01 Mirage Programm Starten

 

Mirage - Programm starten
Abb. 1: Mirage – Programm starten

In dieser Anleitung erhalten Sie Informationen über das Programm Mirage 3.0 von DINAX. Dieses Programm ist ein Zusatzprogramm für Ihren Druckertreiber. In diesem lassen sich Druckerprofile, also ICC-Profile einfügen und so Ihren Ausdruck zu ändern. Dadurch kann ein Farbstich oder eine Farbimbalance zwischen Monitor und Ausdruck beglichen werden. Mit der Installation des Mirage 3.0-Programms werden gleich mehrere Programme installiert. Die wichtigsten sind der Mirage Druck und das Mirage Proof.

 

Mirage - Datei - Drucken
Abb. 2: Mirage – Datei – Drucken

 

 

Mit diesem Fenster können Sie die Bilddateien ausdrucken. Ziehen Sie mit dem Mauscursor die Datei in dieses Fenster und Mirage Druck beginnt die Datei zu Ihrem Drucker zu senden und diese zu drucken. Für Einstellungen öffnen Sie in der Registerkarte „Datei“ das Drop-Down-Menü.

 

Mirage - Datei - Einstellungen...
Abb. 3: Mirage – Datei – Einstellungen…

 

 

Drucker hinzufügen

Klicken Sie im Drop-Down-Menü nun auf Einstellungen, um diese zu öffnen und Ihre ICC-Profile in das Programm einzubetten. Zuvor müsse Sie allerdings noch Ihren hauptbenutzenden Drucker auswählen, sollten Sie dies nicht bereits im Vorhinein getan haben.

Mirage - Drucker hinzufügen
Abb. 4: Mirage – Drucker hinzufügen

 

Mirage Drucker Assitant

Wählen Sie hierfür die Registerkarte Drucker[1] aus. Es öffnet sich eine Liste mit allen Druckern, die Sie für dieses Programm bestimmt haben. Sollten Sie noch keinen Drucker in dieser Liste finden, klicken Sie in der unteren rechten Ecke auf „Drucker hinzufügen“[2]. Es öffnet sich darauf der Mirage Drucker Assistent. Sollten Sie einen Drucker per USB angeschlossen haben bzw. im Netzwerk verfügbar sein, so wird dieser hier angezeigt. Gehen Sie sicher, dass der Drucker eingeschaltet ist.

Sollte kein Drucker angezeigt werden, klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf „Add Manually“, um den Drucker manuell hinzuzufügen. Es öffnet sich erneut ein Fenster.

 

Mirage - Drucker hinzufügen
Abb. 5: Mirage – Drucker hinzufügen

 

Wählen Sie zuerst Ihr Druckermodel[1] aus. Dieses Modell richtet sich nach dem installierten Druckertreiber auf ihrem Rechner. Die Tinte[2] wird ebenfalls durch den Treiber bestimmt, allerdings können Sie auch andere Tintenarten auswählen. Dieses hängt davon ab, welche Tinte Sie im Originaltreiber gespeichert haben. Die Beschreibung[3] für Ihren Drucker können Sie selbst bestimmen.
Zudem können Sie die Schnittstelle, sollte der Drucker per USB an TCP/IP angeschlossen sein, bzw. die Netzwerkadresse, sollte Sie über WLAN den Drucker nutzen bestimmen.

 

Mirage - Farbeinstellungen
Abb. 6: Mirage – Farbeinstellungen

 

Schließlich müssen Sie noch das ICC-Profil bestimmen. Besondern für Druckertreiber, die nur eingeschränkte Einstellungsmöglichkeiten anbieten, ist dieses zusätzliche Treiberprogramm interessant.
Gehen Sie dafür in die Registerkategorie Farbeinstellungen. Sie können nun das Standard Farbprofil auswählen bzw. selbst definieren. Sie können für das RGB Gamut[1], sowie das CMYK-Gamut[2] das Profil bestimmen. Die Graustufeneinstellungen[3] hängen von Ihren Druckermöglichkeiten ab.
Zuguter Letzt können Sie noch die Farbmanagement-Richtlinien bestimmen. Sollten fehlende Profile auftreten, so können diese durch Standarprofile ersetzt werden. Sie können aber nach jedem Öffnen des Programms nachgefragt werden, oder Sie lassen diese Profile unverändert.

 

 

 

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Drucken mit ICC-Profil in Gimp

01 Gimo Starten

 

Gimp – Programm starten
Abb. 1: Gimp – Programm starten

Wie Sie mit dem Bildbearbeitungsprogramm GIMP (Ver. 2.8.18) und einem ICC-Profil Farbstiche und Farbunterschiede zwischen Monitor bzw. Programm und Ausdruck überbrücken können, erfahren Sie in dieser Anleitung.
In dem Bildbearbeitungsprogramm GIMP finden Sie die Auswahl und die Einbettung für die ICC-Profile bei Bearbeiten->Einstellungen->Farbverwaltung.

 

Einstellungen

Gimp – Bearbeiten – Einstellungen
Abb. 2: Gimp – Bearbeiten – Einstellungen

Klicken Sie nun auf Einstellungen. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie verschiedenste Einstellungen vornehmen können.

 

Farbverwaltung

Farbverwaltung von Gimp
Abb. 3: Farbverwaltung von Gimp

Im Einstellungsfenster lassen sich zu jedem Kapitel verschiedene Parameter definieren. (z.B. lässt sich im Bildfenster die Darstellung einstellen.)
Hier können Sie als Erstes den Arbeitsmodus bestimmen.

 

 Arbeitsmodus

Gimp – Arbeitsmodus
Abb. 4: Gimp – Arbeitsmodus

Die Art des Arbeitsmodus unterscheidet sich durch:
• Keine Farbverwaltung: Es wird ohne Farbverwaltung als Basis gearbeitet.
• Farbkorrigierte Darstellung: Grundsätzlich wird mit Farbkorrektur das weitere Bild bearbeitet.
• Drucksimulation: Das Bild wird als Drucksimulation definiert.

 

Profilauswahl

Als nächstes können Sie Ihr persönliches RGB-[1] oder CMYK-Profil[2] auswählen. Zudem lässt sich auch ein Bildschirmprofil [3] bestimmen. Diese Profile werden aus Ihrer Festlatte geladen und in das Programm eingefügt. (Bei allen drei Profileinstellungen sind im Auswahlfenster jeweils die Optionen „Keines“ und „Farbprofil von Festplatte wählen …“).

Gimp - Profile auswählen
Abb. 5: Gimp – Profile auswählen

 

Farbanpassung des Bildschirms

Neben dieser Auswahl an Farbmanagement-Programmen, können Sie, wenn gewünscht, das System-Bildschirmprofil verwenden. Dafür müssen Sie lediglich das Häkchen dafür setzen. [4]

Als nächstes können Sie die Farbanpassung des Bildschirms wählen.

 

Farbanpassung d. Bildschirms
Abb. 6: Gimp – Farbanpassung d. Bildschirms

 

• Wahrnehmung: Es wird in dem Gamut gedruckt, den das menschliche Auge wahrnehmen kann.
• Kolorimetrisch (relativ): Als Kolorimetrie wird die Konzentrationsbestimmung in Relation zu einer Farbskala bezeichnet. Dies wird in Prozentpunkten definiert.
• Sättigung: Bestimmt die Sättigung der Farben (Intensität der Farbe).
• Kolorimetrisch (absolut): Wie bereits oben beschrieben, liegt eine Konzentrationsbestimmung vor, bei dieser Einstellung wird diese Bestimmung aber ohne Prozent angegeben.

 

Drucksimulation

Für eine Simulation des Drucks, kann ein Profil von Ihnen in die Einstellungen eingebettet werden. Zusätzlich können Sie eine Änderung der Farbanpassung bestimmen. Diese setzen sich, wie die oben beschriebenen Farbanpassungen aus:

Gimp - Drucksimulation
Abb. 7: Gimp – Drucksimulation

 

Weitere externe Editor können vordefiniert werden. Die Parameter, wie auch die Auswahlmöglichkeiten bleiben dieselben. Ein Informationstext unterstützt hier wieder Ihre Entscheidung.
Lediglich können Sie die Vorgabe selbst bestimmen.

Siehe Farbanpassung des Bildschirms:

• Wahrnehmung
• Kolorimetrisch (relativ)
• Sättigung
• Kolorimetrisch (absolut)

Zudem lassen sich Farben außerhalb des Gamut (der darstellbare Farbraum des Ausgabegeräts) frei markieren. Hacken Sie das Kästchen dafür an und definieren Sie die Farben mittels Schieberegler, per Maus im Farbfeldern in verschiedenen Designs oder verschiedenen Farbstufen. Diese werden hier als Warnfarben bezeichnet.

 

Gimp - Warnfarben einstellen in der Farbverwaltung
Abb. 8: Gimp – Warnfarben einstellen in der Farbverwaltung

 

Verhalten des Datei-Öffnen-Dialogs

Zuletzt werden definieren Sie das Verhalten des Datei-Öffnen-Dialogs:

Farbverwaltung - Datei-öffnen-Dialog
Abb. 9: Farbverwaltung – Datei-öffnen-Dialog

 

 

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Bild-Michael klein

Technische Beratung
Michael Deinhammer
Hotline - 0800 1437 906
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Geschrieben am

Drucken mit ICC-Profil in Adobe Lightroom 5

Öffnen der Bibliothek im Adobe Photoshop Lightroom 5

 

Importieren einer Datei

Öffnen der Bibliothek im Adobe Photoshop Lightroom 5
Abb. 1: Öffnen der Bibliothek im Adobe Photoshop Lightroom 5

Nach dem Öffnen von Adobe Photoshop Lightroom 5, sollten Sie sich standardmäßig in der Bibliothek befinden. Falls dies nicht so ist, klicken Sie rechts oben auf Bibliothek (siehe Abb. 1).

 

Importieren von Bildern in Adobe Photoshop Lightroom 5
Abb. 2: Importieren von Bildern in Adobe Photoshop Lightroom 5

Falls Sie noch keine Bilder in die Bibliothek importiert haben, sollten Sie in der Mitte Ihres Fensters, nur einen grauen Hintergrund haben. Klicken Sie links unten auf Importieren (siehe Abb. 2) um die gewünschten Bilder auszuwählen und zu importieren.

 

Darstellung des Fensters und der Auswahl für den Bildimport in Adobe Photoshop Lightroom 5
Abb. 3: Darstellung des Fensters und der Auswahl für den Bildimport in Adobe Photoshop Lightroom 5

Es erscheint das in Abb. 3 gezeigte Fenster. Links (1) können Sie den Ordner auswählen, in welchem sich Ihr Bild befindet. (2) zeigt ein ausgewähltes (zu importierendes) Bild. Sind Sie mit dem Auswählen fertig klicken Sie auf den Importierknopf (3).

 

Drucken einer Datei mit ICC-Profil

Markieren und Drucken einer Datei in Adobe Photoshop Lightroom 5
Abb. 4: Markieren und Drucken einer Datei in Adobe Photoshop Lightroom 5

Nach dem Import der Datei(en), markieren Sie die gewünschte Datei in der Bibliothek (siehe Abb. 4-1). Nachdem Sie die Bilddatei markiert haben, klicken Sie bitte im rechten Bereich Ihres Fensters auf Drucken (Abb. 4-2)

 

Wenn Sie darauf geklickt haben, öffnet sich der Bereich für das Drucken.

Drucker einstellen

Drucker einrichten im Adobe Photoshop Lightroom 5
Abb. 5: Drucker einrichten im Adobe Photoshop Lightroom 5

Klicken Sie im rechten unteren Bereich des Fensters auf Drucker…

 

Drucker auswählen und Eigenschaften bestimmen
Abb. 6: Drucker auswählen und Eigenschaften bestimmen

Es öffnet sich das Fenster Drucken (Abb. 6). Wählen sie erst ihren Drucker aus (1) und klicken Sie dann auf Eigenschaften… (2).

 

Farbkorrektur des Druckers abstellen
Abb. 7: Farbkorrektur des Druckers abstellen

Das Eigenschaftsfenster Ihres Druckers öffnet sich. Damit nur Ihr gewünschtes ICC-Profil verwendet wird, müssen Sie das Farbprofil Ihres Druckers ausstellen. Falls man die Farbanpassungen des Druckers nicht deaktiviert, werden vom Drucker zusätzlich Farbanpassungen vorgenommen. Für den Epson Stylus Photo R3000 wird die Farbkorrektur im Drop-Down Menü Modus abgestellt (Abb. 7). Klicken Sie auf das Drop-Down Menü und dann auf Aus (Keine Farbkorrektur).

 

Stellen Sie in diesem Fenster auch zusätzliche Parameter ein, welche zu Ihrem gewünschten ICC-Profil passen (zB Papier, …). Klicken Sie auf OK sobald Sie mit Ihren Einstellungen fertig sind.

ICC-Profil auswählen

Farbmanagement einstellen
Abb. 8: Farbmanagement einstellen

Jetzt wählen Sie ein Druckerprofil (ICC-Profil) aus. Scrollen Sie im rechten Bereich ganz nach unten, bis Sie zum Bereich Druckauftrag kommen (Abb. 8). Klicken Sie beim Punkt Profil auf Vom Drucker verwaltet (1). Es öffnet sich ein Pop-Up Menü. Klicken Sie hier auf Andere… (2).

 

Druckprofil für Ihren Drucker und Papier auswählen im Adobe Photoshop Lightroom 5
Abb. 9: Druckprofil für Ihren Drucker und Papier auswählen im Adobe Photoshop Lightroom 5

Es öffnet sich ein neues Fenster Profile auswählen (Abb. 9). Suchen Sie in der Liste Ihr gewünschtes Profil. Markieren Sie das Kontrollkästchen rechts neben dem Profilnamen (Abb. 9) und klicken Sie danach auf OK. Ist kein ICC-Profil für Ihren Drucker vorhanden, kann es sein, dass Ihr Drucker nicht richtig installiert ist bzw. keines für Ihren besonderen Fall gibt. Wenn es für Ihren Fall keines gibt, können Sie unter www.drucker-kalibrieren.com eines speziell für Ihren Drucker und Papier erstellen lassen.

 

 

Renderpriorität einstellen und Drucken

Renderpriorität wählen und Drucken im Adobe Photoshop Lightroom 5
Abb. 10: Renderpriorität wählen und Drucken im Adobe Photoshop Lightroom 5

Wählen Sie zwischen den Renderprioritäten Perzeptiv und Relativ (Abb. 10-1). Durch einen zuvor ausgeführten Softproof können Sie leicht herausfinden, welche am besten für Ihren Drucker und Papier passt (-> nähere Informationen zum Softproof finden Sie hier). Falls Sie mehr Informationen zu Renderprioritäten haben wollen klicken Sie hier. Nachdem Sie diese Einstellungen getroffen haben, sind Sie fertig und brauchen nur mehr auf Drucken (Abb. 10-2) zu klicken.

 

 

 

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Drucken mit ICC-Profil in Adobe Lightroom 5 – neu

01 Adobe Lightroom Programm starten

 

Adobe Photoshop Lightroom - Programm starten
Abb. 1: Adobe Photoshop Lightroom – Programm starten

In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie in Adobe Photoshop Lightroom (Vers. 5.7.3) Ihre ICC-Profile einbetten und so Farbstiche und Farbunterschiede zwischen Monitor und Ausdruck vermindern können. In dieser Anleitung steht allerdings nur die Einbettung in die Software, das Farbmanagement Ihres Druckertreibers wird hier nicht berücksichtigt.
Es steht Ihnen eine Vielzahl an Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung, mit der Sie Ihr Bild bearbeiten können. Um ein Bild zu laden, müssen Sie zuerst Ihre Bilder oder Fotos in die Software importieren. Gehen Sie dafür auf das Modul Bibliothek und klicken Sie auf Importieren in der linken unteren Ecke.
Um Ihre Bilder dann weiter zu bearbeiten, müssen Sie zwischen den verschiedenen Modulen, die sich in den oberen rechten Ecke befinden, wechseln. Unter dem Modul Entwickeln[1] lassen sich die Bilder in Farbdarstellung, Helligkeit, Kontrast und vielen weiteren Darstellungsarten bearbeiten[5]. In der Histogramm und den sich darunter befindlichen Einstellungen im Schiebereglerformat können Sie dann Ihre Bilder ganz individuell bearbeiten. Beachten Sie dabei in der linken unteren Ecke des Anzeigefensters[2], den Vorher-Nachher-Vergleich[3]. Hier lässt sich ebenfalls der Softproof-Modus[4] aktivieren.

 

Lightroom - Hauptfenster
Abb. 2: Lightroom – Hauptfenster

 

 

Drucken mit ICC-Profil

Um Ihr eigenes ICC-Profil in die Software einzubetten, wechseln Sie das Modul zu Drucken[1]. Unter der Kategorie Druckauftrag[2] lässt sich nun ein eigenes Profil einbetten. Hierfür wählen Sie Ihr Profil bei der Unterkategorie Farbmanagement[3] aus und bestimmen die Priorität (Perzeptiv/Relativ).

Druckauftrag in Lightroom
Abb. 3: Druckauftrag in Lightroom

 

Vergewissern Sie sich vor dem Druck, dass Ihr Farbmanagement im Druckertreiber deinstalliert ist, da sonst die beiden Profile korrelieren könnten. Der zusätzliche Informationstext am Ende der Kategorie weißt Sie gegebenfalls noch einmal drauf hin.

 

Voreinstellungen

Sie können ebenfalls den Farbraum in dieser Software ändern. Dies müssen Sie allerdings in den Voreinstellungen vornehmen.

Farbmanagement durch Photoshop CC
Abb. 4: Farbmanagement durch Photoshop CC

 

 

Öffnen Sie den Raster Externe Bearbeitung in der Sie den Farbraum einerseits für die Bearbeitung in Photoshop ändern oder in weiteren externen Editoren vorbestimmen können.

 

Lightroom - Externe Bearbeitung
Abb. 5: Lightroom – Externe Bearbeitung

 

Bei der Bearbeitung in Photoshop können Sie folgende Einstellungen definieren:
• Dateiformat: Wählen Sie Ihr Dateiformat, in dem Ihre Bilder dargestellt werden sollen.
• Farbraum: Hier können Sie zwischen 3 Arten vom RGB-Farbraum einstellen. Falls Sie hier nicht wissen, welche Einstellung Sie wählen sollen, steht ein kleiner Informationstext für Farbraum und Bittiefe rechts daneben.
• Bittiefe: Wählen Sie die Bittiefe aus. Diese beeinflusst die Darstellung Ihrer Bilder in der Anzahl der Farbtöne pro Farbe bzw. der Graustufen.
• Auflösung: Wählen Sie selbst Ihre Auflösung, nach der die Fotos weiterbearbeitet werden soll.
• Komprimierung: Sie definieren hier die Art der Komprimierung, in der Ihre Datei verarbeitet wird.

 

Lightroom - Externe Bearbeitung in Photoshop
Abb. 6: Lightroom – Externe Bearbeitung in Photoshop

 

Weitere externe Editor können vordefiniert werden. Die Parameter, wie auch die Auswahlmöglichkeiten bleiben dieselben. Ein Informationstext unterstützt hier wieder Ihre Entscheidung.
Lediglich können Sie die Vorgabe selbst bestimmen.

 

Weiterer externer Editor
Abb. 7: Weiterer externer Editor

 

 

 

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