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Drucken mit ICC-Profil in PhotoLine

01 PhotoLine Programm starten

 

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie in dem Bildbearbeitungsprogramm PhotoLine (Vers. 19.51) mit Ihrem persönlichen ICC-Profilen drucken können und so Ihr Farbmanagement bei Ihren Fotos und Bilddateien verbessern können.

PhotoLine
Abb. 1: PhotoLine

 

Farbeinstellungen

Um zu den Einstellungen zu gelangen, müssen Sie über die Menüleiste auf “Bearbeiten” klicken und anschließend die letzte Option “Einstellungen” auswählen. Anschließend öffnen Sie die Kategorie Farbverwaltung. Hier finden Sie die Einstellungen für die Farbdarstellung Ihrer Bilder.

Farbeinstellungen
Abb. 2: Farbeinstellungen

 

Geräte

Bei dem Unterpunkt “Geräte” muss vorab geklärt werden, ob Sie eine Farbverwaltung überhaupt verwenden wollen. Hierfür finden Sie ein kleines Fenster in der oberen linken Ecke. Mit diesem lässt sich das manuelle Farbmanagement aktivieren bzw. deaktivieren. Nun folgen einige Parameter, vorzugsweise Ihre Hardware betreffend, die sich definieren lassen und helfen, Ihre Farbverwaltung optimal einzustellen. Sie können den jeweils installierten Scanner[1] definieren, sowie Ihre Digitalkamera[2], mit der das Foto aufgenommen wurde. Zudem lassen sich der Bildschirmtyp[3] und der, von Ihnen verwendete Drucker[4] bestimmen.

PhotoLine - Geräte-Einstellungen
Abb. 3: PhotoLine – Geräte-Einstellungen

 

Wiedergabeart

Zudem finden Sie ganz unten die Wiedergabeart (Abb. 4) für Ihren Ausdruck bzw. die Darstellungsart für Ihren Ausdruck am Monitor. Es stehen Ihnen 4 Möglichkeiten zur Auswahl:

• Perzeptiv(Bilder):
Diese Einstellung orientiert sich möglichst nahe an der natürlichen Wahrnehmung, was vor allem für Fotos vorteilhaft ist.
• Relativ farbmetrisch:
Hier geht es darum, Farbvalenzen nahe an die menschliche Wahrnehmung anzupassen und die Primärfarben akkurat zu mischen. Dies geschieht und basiert auf Prozentpunkten.
• Absolut farbmetrisch:
Es handelt sich um dieselbe Farbmetrik wie oben beschrieben, allerdings ohne Prozentpunkte.
• Sättigung(Grafik):
Bei dieser Option legt Wert auf die Qualität der Farbwirkung, die sich aus Buntheit, Farbintensität und Chromatizität zusammensetzt.

PhotoLine - Wiedergabeart
Abb. 4: PhotoLine – Wiedergabeart

Um die gesamten oben beschriebenen Einstellungen zu aktivieren, klicken Sie dann auf die beiden Button Übernehmen und OK.
Verlassen Sie nun die Unterkategorie Geräte und wechseln Sie zu Standard.

 

 Standard

In diesem Einstellungsfenster lassen sich verschiedene ICC-Profile definieren und einbetten. Diese Profile beziehen sich vor allem CMYK-, RGB-, Grau-Profile, die Sie unter den jeweiligen Auswahlfenstern bestimmen können. Falls Sie selbst kein Profil besitzen, wählen Sie System aus und das Programm nimmt die Anpassung für Sie vor. Dies lässt allerdings eine geringere Farbübereinstimmung zwischen Monitor und Ausdruck zu, als mit abgestimmten ICC-Profilen.

PhotoLine - Standard-Einstellungen
Abb. 5: PhotoLine – Standard-Einstellungen

 

Der Lab oder der Lab-Farbraum beschreibt den wahrnehmbaren Farbraum, den Ausgabegeräte, wie Drucker oder Monitor darstellen können. Dieser kann in den Einstellungen gegebenfalls angepasst werden oder vom System, wie bei den oben beschriebenen ICC-Profilen, definiert werden.
Zusätzlich lässt sich wieder die Wiedergabeart bestimmen und ist unterteilt in:
• Perzeptiv (Bilder)
• Relativ farbmetrisch
• Absolut farbmetrisch
• Sättigung (Grafik)
Die Beschreibungen zu den einzelnen Punkten finden Sie weiter oben.

Standard - Lab und Wiedergabeart
Abb. 6: Standard – Lab und Wiedergabeart

Zusätzlich können Sie noch Little CMS verwenden. Dies ermöglicht Ihnen die barrierefreie Darstellung Ihrer Bilddateien in anderen Betriebssystemen, beispielsweise WINE in Linux. Darüber hinaus lässt sich noch eine Tiefenkompensierung bestimmen. Diese können Sie allerdings nur aktivieren, wenn der Little CMS verwendet wird.

 

Farbprofil zuweisen

Zu guter Letzt lässt sich im Hauptfenster noch dem Dokument ein Farbprofil zuweisen. Hier müssen Sie aufpassen, dass das Farbprofil nicht mit dem Profil im Druckertreiber korreliert. Dies könnte Ihr Ausgabedokument anders darstellen, als es auf Ihrem Monitor sichtbar ist.

Werkzeug - Farbe - Farbprofil zuweisen
Abb. 7: Werkzeug – Farbe – Farbprofil zuweisen

 

Es öffnet sich ein Fenster (Abb. 8).

Dialogfenster Farbprofil zuweisen
Abb. 8: Dialogfenster Farbprofil zuweisen

In dem Fenster können Sie zum einen verschiedene Farbprofile einbetten. Zum anderen lässt sich die Wiedergabeart definieren:
• Perzeptiv (Bilder): Perzeptiv = befasst sich mit der Gesamtheit der Vorgänge des Wahrnehmens. Das Bild wird in optisch ansprechende Weise transformiert.
• Relativ farbmetrisch: Die Farbmetrik stellt durch mathematische Formeln das visuelle Ergebnis der Farbbetrachtung oder eines Farbvergleichs dar. Diese kann relativ oder absolut erfolgen.
• Absolut farbmetrisch: Siehe relativ farbmetrisch
• Sättigung (Grafik): Bestimmt die Sättigung der Farben (Intensität der Farbe).
Mit der Linearen Helligkeit lässt sich der Gammawert auf 1,0 stellen.

 

Nahezu simultane Einstellungen erhalten Sie bei dem Auswahlpunkt “Mit Farbprofil konvertieren” (siehe Abbildung 7; unter Farbprofil zuweisen).
Lediglich die Wiedergabeart kann auch “automatisch” erfolgen.

PhotoLine - Geräte-Einstellungen
Abb. 9: PhotoLine – Geräte-Einstellungen


 

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