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Drucken mit ICC-Profil über die Druckeinstellungen von Mac

Einleitung

Wenn Sie über kein spezielles Bildbearbeitungsprogramm verfügen, bei dem Sie den Druckfarbraum im Programm festlegen können, besteht die Möglichkeit das ICC-Druckerprofil direkt in den Druckeinstellungen Ihres Druckers oder im Dienstprogramm von Color Sync zu installieren.  Für beide Möglichkeiten stellen wir genaue Anleitungen bereit.

 

Nachfolgend sehen Sie beide Möglichkeiten nochmals im Überblick:

  1. Aktivierung des ICC-Profils über die Druckeinstellungen: Dieser Anwendungsvorgang erfolgt direkt in den Druckeigenschaften. Hierbei muss die Einbindung des ICC-Profils bei jedem Druckvorgang wiederholt werden.
  2. Aktivierung des ICC-Profils im Color Sync Dienstprogramm: Bei dieser Möglichkeit der Einbindung wird das ICC-Profil direkt im Color Sync Dienstprogramm eingebunden. Dieser Vorgang muss nicht bei jedem Druckprozess wiederholt werden.

Verwenden Sie diese Anleitung, wenn Sie mit dem Betriebssystem Macintosh arbeiten und die Einbindung über die Druckeinstellungen machen möchten.

Dafür sind folgende Schritte notwendig:

 

Schritt 1 – Öffnen der Druckeinstellungen

Die Druckeinstellungen öffnen Sie durch Datei à Drucken… danach wählen Sie die Option Drucker… Es öffnet sich folgendes Fenster:

 

Beim folgenden Screenshot wurden die Details eingeblendet:

 

 

Schritt 2 –Farbanpassung auswählen  

Wie im anschließenden Screenshot dargestellt, wählen Sie nun im mittleren Bereich des Fensters bei Layout die Option Farbanpassung.

 

 

Schritt 3 – ColorSync auswählen

Wie im anschließenden Screenshot dargestellt, wählen Sie nun im mittleren Bereich des Fensters bei Layout die Option Farbanpassung.

 

 

Schritt 4 – Profil auswählen

Um Ihr bestelltes ICC-Profil in den Druckvorgang einzubinden, ist es im letzten Schritt erforderlich das Profil auszuwählen.

Dazu stellen Sie bei Profil: Andere Profile… ein.

 

Es erscheint ein Dialogfenster. Nun müssen Sie im Menü Ihr ICC-Profil auswählen und Ihre Auswahl mit OK bestätigen.

 

 

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Farbmanagement in ColorSync

1 Einleitung

Mac-Nutzer stolpern häufig über ein Dienstprogramm mit dem Namen „Color Sync“, ohne zu näher über dessen Eigenschaften als CMM (Color-Matching System) Bescheid zu wissen. Folgende Anleitung fasst für Sie die wichtigsten Optionen und Möglichkeiten, die Ihnen Color Sync im Umgang mit ICC-Profilen bietet, zusammen.

 

2 – Profile reparieren

Seit Mac OS X 10.2 sind die Funktionen, die vorher in den Systemeinstellungen zu finden waren, nun in Color Sync vereint. Der erste Tab nennt sich „Profile reparieren“. Offizielle ICC-Spezifikationen dienen dem Dienstprogramm dazu, bereits installierte Profile zu überprüfen und gegebenenfalls zu reparieren. Zu beachten gilt es hierbei, dass nicht alle „reparierten“ Profile tatsächlich schadhaft waren: das Dienstprogramm richtet sich sehr stark an die Spezifikationen und findet daher manchmal Fehler, wo gar keine sind. Außerdem fehlen dem Programm manchmal die Zugriffsrechte auf das Profil, um es reparieren zu können, was dann anderweitig umgangen werden muss (z.B. Zugriffsrechte ändern oder Color Sync als „Superuser“ verwenden).

 

Abb. 1: Color Sync Allgemeine Übersicht – Registerkarten

 

 

3 – Profile

In der Registerkarte „Profile“  werden alle installierten ICC-Profile angezeigt. Die Profile werden sichtbar, wenn Sie auf den Pfeil neben „System“, „Computer“, „Monitore“, „Benutzer“ oder „Andere“ klicken. Wenn Sie anschließend das Profil auswählen, das für Sie interessant ist, bekommen Sie „Profil Informationen“ und sehen den Lab-Plot. (Unter „Öffnen“ erhalten Sie noch weitere detailliertere Informationen.) Der Lab-Plot zeigt den Farbraum, der mit diesem Profil abgedeckt wird, wobei Sie bei Klick auf den Pfeil an der linken oberen Kante entscheiden können, in welchem Farbraumsystem sie wiedergegeben werden soll. (Sonstiges zur Umrechnung der Farbräume lesen Sie unter Punkt 5). Die Lap-Plot-Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, Farbräume miteinander zu vergleichen: wählen Sie dazu ein gewünschtes Profil aus, klicken Sie dann auf den Pfeil am in der Grafik links oben und „Für Vergleich merken“. Das Profil das sie als nächstes auswählen, wird zum Vergleich herangezogen, wobei die Grafik die übereinstimmenden Bereich der Farbräume anzeigt.

 

Abb. 2: Registerkarte Profile

Ein kleiner Hinweis: Wenn Sie ImageNest (zum Arrangieren von Bildern um beim Ausdruck Material zu sparen) auf Ihrem Mac installiert haben, greift auch dieses Programm auf die Profile im ColorSync zurück. Ebenso auch verhält es sich mit Photoshop, wenn das Farbmanagement nicht deaktiviert ist.

 

Abb. 3: Labplot

 

Abb. 4: Farbraum auswählen

 

4 – Geräte

Im Tab „Geräte“ finden Sie eine Liste all derjenigen Geräte vor, die am Computer registriert sind und Color Sync unterstützen. Um in dieser Registerkarte Einstellungen vornehmen zu können, wählen Sie ihr Gerät aus („Drucker“, „Scanner“, „Monitor“ oder „Kamera“) und anschließend beispielsweise den gewünschten Drucker und den Modus. Der folgende Screenshot (Abb. 5) verdeutlicht Ihnen den Vorgang:

Abb. 5: Registerkarte Geräte

Sie sehen dann zum einen das Profil der Werkseinstellungen für Ihren Drucker, als auch das aktuelle Profil. Je nachdem, welchem Vorhaben Sie nachgehen, können Sie die Werkseinstellungen auch als aktuelles Profil beibehalten, oder sie wählen ein anderes, individuelles Profil aus. Öffnen Sie dazu auf das Dropdown-Menü neben „Aktuelles Profil“, gehen Sie auf „Andere“ und wählen Sie das gewünschte Profil aus Ihren Dateien aus. Das Profil muss in folgendem Dateipfad gespeichert sein: System /Library/Color Sync/Profiles.

 

Abb. 6: Profil auswählen

 

 

Abb. 7: Library

 

Bei den neueren OS X Versionen findet sich die Library nicht mehr ganz so einfach wie früher: wenn Sie im Finder die Registerkarte „Gehe zu“ auswählen und die „alt“ drücken, erscheint unter „Benutzerordner“ der Ordner „Library“.

An dieser Stelle ist anzumerken, dass die Profile, die sie benützen um einen Monitor zu kalibrieren, nicht nur im Color Sync, sondern auch unter „Monitore“ bei den Systemeinstellungen ausgewählt werden können.

 

5 – Filter

In diesem Reiter bekommen Sie die Gelegenheit, auf recht einfache Art und Weise und vor allem schnell, Bilder zu bearbeiten. Dabei stehen Ihnen bereits vorgefertigte Filter zur Verfügung, wie z.B. „Black and White“ oder „Reduce File Size“. Sie entscheiden anschließend, für welche Ihrer Dateien, diese Filter / Profile angewendet werden sollen.

Abb. 8: Registerkarte Filter

 

Auf der linken unteren Seite finden Sie ein „+“, mit dem Sie selbst persönliche Filter definieren können. Diese Filter werden „Quartz-Filter“ genannt, weil sie einen direkten Zugriff auf die Mac OS X interne Quarz Engine (das ist ein Programm zur Erzeugung von PDF-Dateien und Druckdaten) haben.

Abb. 9: Quarz-Filter

 

6 – Rechner

Diese Registerkarte gibt es seit Mac OS X 10.4. Die Funktion des „Rechners“ findet man auch im Tool „Digital Color Meter“ in einer vereinfachten Version. Im Gegensatz zum Digital Color Meter kann der Rechner aber mehrere Farbräume gleichzeitig berechnen bzw. umrechnen. Die Farben kann man als Dezimalzahl zwischen 0 und 1 ablesen und auch „ausgefallenere“ Farbmodelle, wie z.B. Luv, Yxy oder HLS berechnen lassen.

Abb. 10: Registerkarte Rechner

Dazu muss ein „Rendering Intent“ angegeben werden (sprich, welche Umrechnungsmethode angewendet werden soll): entweder „Fotografisch“, „Relativ“, „Sättigung“ oder „Absolut“.

Weitere Druckeinstellungen in Adobe Photoshop CC
Abb. 11: : Rendering Intent

 

 

 

 

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Drucken mit ICC-Profil über das Dienstprogramm ColorSync

Einleitung

Wenn Sie über kein spezielles Bildbearbeitungsprogramm verfügen, bei dem Sie den Druckfarbraum im Programm festlegen können, besteht die Möglichkeit das ICC-Druckerprofil direkt in den Druckeinstellungen Ihres Druckers oder im Dienstprogramm von Color Sync zu installieren. Für beide Möglichkeiten stellen wir ausführliche Anleitungen bereit und setzt bei beiden voraus, dass Sie mit den Betriebssystem Mac OS X arbeiten.

Nachfolgend sehen Sie beide Möglichkeiten nochmals im Überblick:

  1. Aktivierung des ICC-Profils über die Druckeinstellungen von Mac: Dieser Anwendungsvorgang erfolgt direkt in den Druckeigenschaften. Hierbei muss die Einbindung des ICC-Profils bei jedem Druckvorgang wiederholt werden.
  2. Aktivierung des ICC-Profils im Color Sync Dienstprogramm: Bei dieser Möglichkeit der Einbindung wird das ICC-Profil direkt im Color Sync Dienstprogramm eingebunden. Dieser Vorgang muss nicht bei jedem Druckprozess wiederholt werden.

Verwenden Sie diese Anleitung, wenn Sie Ihr erworbenes ICC-Profil über Color Sync einbinden möchten. Das Color Sync Dienstprogramm regelt beim Mac u.a. die ICC-Profil Einstellungen für Ihren Drucker. Damit Ihnen das möglichst leicht von der Hand geht, bekommen Sie nun eine detaillierte Anleitung, wie Sie Schritt für Schritt ein ICC-Profil Ihrem Drucker im Color Sync Programm zuweisen können.

Dafür sind folgende Schritte notwendig:

 

Schritt 1 – Aktivierung des ICC-Profils im Color Sync Dienstprogramm

Voraussetzung für die Installation eines ICC-Profils ist, dass das gewünschte Profil unter folgendem Dateipfad gespeichert wurde: System/Library/Color Sync/Profiles. Wie Sie dabei am besten vorgehen, finden Sie in einer extra Anleitung.

Nun öffnen wir das Color-Sync Dienstprogramm. Gehen Sie dazu in Ihren Finder, öffnen Sie den Ordner Programme und schließlich den Ordner Dienstprogramme.

Abb. 1: Color Sync öffnen Schritt 1

 

Abb. 2: Color Sync öffnen Schritt 2

 

Schritt 2 – Richtigen Drucker in Color Sync finden

Nun befinden Sie sich im Color Sync Dienstprogramm und sehen die Tabs Profile reparieren, Profile, Geräte, Filter, Rechner. Um ein bereits installiertes ICC-Profil einzustellen, gehen Sie auf die Registerkarte Geräte.

Abb. 3: Auswählen des Druckers

Wählen Sie an dieser Stelle den Drucker aus, für den Sie das Profil einstellen möchten. Beim Klicken auf den Pfeil neben den Drucker, bekommen Sie alle installierten Druckergeräte angezeigt. Beim Klick auf den Pfeil neben den Druckertreiber werden Ihnen die unterschiedlichen Modi Ihres Druckers angezeigt.

 

Schritt 3 – ICC-Profil für Drucker einstellen

Sie sehen nun sowohl die Werkseinstellung, als auch die aktuelle Einstellung eines ICC-Profils für Ihren Drucker. Sofern Sie noch nichts verändert haben, entspricht die aktuelle Einstellung den Werkseinstellungen. Nun möchten Sie dem Drucker aber ein neues Profil hinzufügen und das funktioniert wie folgt: Klicken Sie auf den Pfeil neben „Aktuelles Profil“. Wählen Sie im  Dropdown Menü „Andere“ aus. Nun ist es wichtig, das ICC-Profil am richtigen Ort gespeichert zu haben (in der „Library“). Haben Sie das gewünschte ICC-Profil gefunden, klicken Sie auf „Öffnen“. Als Beispiel haben wir das Canon SemiGlossy ICC-Profil ausgewählt.

Abb. 4: ICC-Profil für Drucker auswählen

 

Abb. 5: ICC-Profil für Drucker auswählen

Somit sind wir auch schon am Ende angelangt: Das ursprüngliche Profil wurde in unserem Fall durch das Profil „RGB_IX6550_CanonSemiGlossy“ ersetzt und wird nun als aktuelles ICC-Profil auf unserem Drucker verwendet (vgl. Abb. 6)! Das Profil ist nun fix in den Druckvorgang eingebunden.

 

 

Abbildung 6: Profil geändert

 

 

 

 

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Drucken mit ICC-Profil im Picture Manager von Windows

Einleitung

Windows verfügt über ein Bildbearbeitungsprogramm den „Microsoft Picture Manager“, bei dem Sie den Druckfarbraum im Programm festlegen können und die die Möglichkeit haben das ICC-Druckerprofil zu installieren.

Dafür sind folgende Schritte notwendig:


Schritt 1 – Öffnen des Programms

Suchen Sie bei Ihren Programmen nach dem Microsoft Office Picture und öffnen Sie dieses Programm.

 

Schritt 2 – Bildauswahl

Nachdem Sie den Microsoft Office Picture Manager ausgewählt haben, wählen Sie ein Bild Ihrer Wahl aus den Bildverknüpfungen im linken Bildbereich aus (Abb. 1).

Abb. 1: Bildauswahl

 

Schritt 3 – Datei/Drucken

Gehen Sie auf Datei/Drucken (Abb. 2).

Abb. 2: Datei/Drucken

 

Schritt 4 – Optionen

Es öffnet sich ein Dialogfenster. Neben den Auswahlmöglichkeiten bei Drucker, Papiergröße, Qualität und Papiertyp, können Sie unter Optionen weitere Einstellungsmöglichkeiten treffen (Abb. 3).

Abb. 3: Optionen

 

Schritt 5 – Farbverwaltung

Klicken Sie auf Farbverwaltung… Hier können Sie nun das Profil auswählen bzw. als Standardprofil festlegen (Abb. 4).

Abb. 4: Farbverwaltung

Schritt 5.1

Es erscheint ein Dialogfenster. Nun müssen Sie bei Gerät Ihren Drucker im Dropdown-Menü auswählen. Klicken Sie dazu auf den Pfeil ganz rechts und wählen Sie Ihren Drucker aus (Abb. 5).

Weitere Druckeinstellungen in Adobe Photoshop CC
Abb. 5: Gerät auswählen

 

Schritt 5.2

Falls es nicht automatisch passiert, setzen Sie danach das Häkchen bei Eigene Einstellungen für das Gerät verwenden (Abb. 6).

Abb. 6: Eigene Einstellungen für das Gerät verwenden

 

Schritt 5.3

Um Ihren Drucker mit dem ICC-Profil zu verknüpfen, klicken Sie auf Hinzufügen… (Abb.7).

Abb. 7: Profil hinzufügen

 

Es öffnet sich ein Dialogfenster. Wählen Sie Ihr ICC-Profil aus und bestätigen Sie mit OK. Exemplarisch wurde hier ein ICC-Profil mit dem Namen Epson_L555_Kopierpapier ausgewählt.

Abb. 8: Farbprofil verknüpfen

 

Schritt 6 – Als Standardprofil festlegen

Im letzten Schritt muss Ihr ICC-Profil als Standardprofil festgelegt werden. Zuerst müssen Sie die Profilauswahl von Automatisch auf Manuell ändern. Danach klicken Sie auf Ihr ICC-Profil und dann auf Als Standard festlegen (Abb.9).

Abb. 9: Farbkorrektur des Druckers abstellen

 

Damit ist Ihr neues Profil für künftige Ausdrucke im Microsoft Picture Manager fest eingebunden. Sie können das Fenster schließen.

Bevor Sie nun mit den neuen Ausdrucken bei Ihrem Drucker beginnen können, muss das Farbmanagement im Druckertreiber deaktiviert werden.

 

 

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Drucken mit ICC-Profil in Corel Draw X8

Einleitung

Um eine bearbeitete Bilddatei mit einem ICC-Profil in dem Bearbeitungsprogramm CorelDRAW X8 auszudrucken, müssen Sie in den Druckeinstellungen ein Profil einbetten, um Farbungleichheiten zwischen Monitor und Ausdruck zu beseitigen.

Die Druckeinstellungen finden Sie im Drop-Down-Menü der Registerkarte „Datei“ unter „Drucken“. Sie können aber auch mit dem Tastenkürzel STRG+P oder CTRL+P die Druckeinstellungen öffnen (Abb. 1).

 

Abb. 1: Corel Draw – Datei/Drucken

 

Farbeinstellungen

Im Einstellungsfenster sehen Sie oben verschiedene Registerkarten. Für Farbprofile ist die zweite Registerkarte „Farbe[1]“ interessant. Hier finden Sie die Einstellungen zum Farbmanagement des Programms im Druckprozess. Um nun ein Profil auszuwählen, müssen Sie vorher folgende Punkte bearbeiten:

    • Farbkonvertierungen durchgeführt von:[2]
    • CorelDRAW (somit wird die Profileinstellung vom Programm übernommen)
  • Farben ausgeben als:[3]
    • RGB/Graustufen (nur für geeignetes Profil)

 

  • Farben mithilfe des Farbprofils korrigieren:[4]
    • Profil einfügen
  • Zusätzlich können Sie noch die Wiedergabeabsicht[5] bestimmen

Achten Sie darauf das Farbmanagement Ihres Druckertreibers zu deaktivieren, wenn Sie Profile über andere Programme verwenden. Dies kann sonst zu Überlappungen führen, die die Farbqualität beeinträchtigen (Abb. 2)

Abb. 2: Corel Draw – Einstellungen

 

 

 

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Softproof in FixFoto

Einleitung

Softproof ist eine Einstellung, die entwickelt wurde, um eine Druckvorschau von der aktuell bearbeiteten Bilddatei mit einem bestimmten Ausgabeprofil, zu erhalten. Diese Vorschau ist digital, es wird also kein Papier verschwendet. Sie können die Vorschau jedoch auch ausdrucken, um es auf dem Papier zu testen. Es dient dazu, zu kontrollieren, ob die Farben, die am Monitor sichtbar sind, auch genauso auf Ihrem Ausdruck abgebildet werden. Softproof wird ebenfalls oft als Proof-Modus oder Digitalproof bezeichnet. Die Einstellung in FixFoto für einen Softproof wird als „Farbprofil“ unter „Farbraum konvertieren“ beschrieben.

 

Einstellungen

Um nun diese Einstellungen zu öffnen, müssen Sie im Hauptfenster an der Seitenleiste das Icon finden, mit dem sich der „Farbraum konvertieren“ lässt. Klicken Sie entweder direkt auf das Icon oder suchen Sie in dem Drop-Down Menü nach Farbprofil. Das Register lässt sich auch in den Einstellungen öffnen (Abb. 1).

 

Abb. 1: FixFoto – Hauptfenster

 

In den Einstellungen für das Farbprofil lässt sich nun eine Vorschau in verschiedenen Profilen betrachten. An der rechten Seite haben Sie das momentane Profil beschrieben und können ein weiteres Einfügen. Um nun einen Unterschied zu erkennen, können Sie den Schieberegler am oberen Rand des Fensters hin und her bewegen. Der Unterschied kann bei verschieden Profilen stärker oder schwächer ausfallen. Sie können alle Profile vergleichen, die auf Ihrem Computer gespeichert sind oder vom Programm bereitgestellt werden. Sie können auch das neue Profil auswählen und für das Dokument speichern, sollte Ihnen ein anderes bei der Vorschau besser zusagen. Die Umrechnungsart bezieht sich auf:

  • Perzeptiv: Der Prozess bewirkt, dass von außen kommende Informationen in einer bestimmten Weise strukturiert und eingeordnet werden(wahrnehmungsorientiert).
  • Sättigung: Eine der drei vom Menschen als grundlegende empfundene Eigenschaften. Sie beschreibt die Qualität der Farbe, zum Beispiel Farbintensität.
  • Absolut farbmetrisch: Bei der Umrechnung eines größeren in einen kleineren Farbraum werden die Farben außerhalb des Gamuts, in der Hülle des Zielfarbraums abgebildet. Dies ist vor allem bei Proof-Druckern, die eine anderes Druckverfahren verwenden interessant. Es sollen alle Farben so dargestellt werden, wie nachher beim Druck.
  • Relativ farbmetrisch: Ähnlich der absolut farbmetrischen Methode, wird hier aber hauptsächlich bei Layout-Drucken verwendet und zeichnet sich vor allem durch geringe Qualitätsverluste aus (Abb. 2).

 

Abb. 2: FixFoto – Farbprofil

 

 

 

 

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Softproof in Mirage

Einleitung

In dieser Anleitung wird das Zusatzprogramm, dass mit der Installation von Mirage 3.0 heruntergeladen wird, Mirage Proof, genauer betrachtet. Dieses Programm sorgt dafür, dass Sie für Ihren Ausdruck eine Vorschau erhalten. Softproof wird von solchen Bildbearbeitungsprogrammen auch als Proof-Modus oder Druckvorschau bezeichnet. Allerdings funktioniert das „Proofen“ hier etwas anders, da auch ein Messgerät dafür verwendet werden muss.

Abb. 1: Mirage – Startfenster

 

Softproof-Modus öffnen

Um den Softproof-Modus zu öffnen klicken Sie auf das Programm-Icon bzw. die Verknüpfung Mirage Proof (Abb.2).

 

Abb. 2: Mirage – Proofbild

 

Um ein Softproof für Ihren Ausdruck zu erstellen, können Sie einfach die Bilddatei auf das beschriebene Feld ziehen. Für weitere Einstellungen müssen Sie in der linken oberen Ecke auf Datei klicken. Im Drop-Down-Menü klicken Sie auf „Einstellungen…“, um Softproof genauer zu definieren und Einstellungsmöglichkeiten vorzunehmen (Abb.3).

Abb. 3: Mirage – Datei/Einstellungen

 

Sind die Einstellungen geöffnet, klicken Sie auf die letzte Registerkarte[1] und öffnen Sie damit die Proof-Einstellungen. Zuerst können Sie das Manuelle Messgerät[2] definieren. Hierzu wählen Sie den Typ aus. Für den Proof-Druck benötigen Sie ein, von Mirage unterstütztes Messgerät. In der Liste für die Messgerät-Typen können Sie hier das Messgerät, das Sie verwenden, bestimmen. Zuletzt lässt sich noch ein Logo[3] für den Fogra-zertifizierte Proof-Ausdruck bestimmen. Ein Text, der hier Informationen über das Profil gibt, ist hier für Sie abgebildet. Allerding handelt es sich hier grundsätzlich nur um einen zusätzlichen Ausdruck (Abb.4).

 

Abb. 4: Mirage – Einstellungen/Proof

 

 

 

 

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Softproof in Corel Draw X8

Einleitung

Softproof ist eine Einstellung, um eine Druckvorschau von der aktuell bearbeiteten Bilddatei zu erhalten. Diese Vorschau ist digital, es wird also kein Papier verschwendet. Es dient dazu, zu kontrollieren, ob die Farben, die am Monitor sichtbar sind, auch genauso auf Ihrem Ausdruck abgebildet werden. Softproof wird ebenfalls oft als Proof-Modus oder Digitalproof bezeichnet. In CorelDRAWX8 wird es als „Farbprüfeinstellungen“ beschrieben.

 

Abb. 1: Corel Draw X8 – Startfenster

 

Farbprüfeinstellungen

Sie finden diese Farbprüfeinstellungen bei der rechten Leiste. Klicken Sie darauf, um Sie zu öffnen (Abb.2).

Abb. 2: Corel Draw X8 – Farbprüfeinstellungen-01

 

Als aller erstes können Sie die Farben überprüfen[1] lassen. Setzen Sie dafür das vorgesehene Häkchen. Danach können Sie die Proof-Voreinstellung[2] tätigen. Dabei wird die Farbumgebung simuliert. Dafür fügen Sie ein RGB- oder CMYK-Profil[3] ein. Dabei können Sie die CMYK- bzw. die RGB-Zahlen beibehalten[4].

Die Wiedergabeabsicht[5] wird geteilt in:

  • Relativ farbmetrisch: Ähnlich der absolut farbmetrischen Methode, wird hier aber hauptsächlich bei Layout-Drucken verwendet und zeichnet sich vor allem durch geringe Qualitätsverluste aus.
  • Absolut Farbmetrisch: Bei der Umrechnung eines größeren in einen kleineren Farbraum werden die Farben außerhalb des Gamuts, in der Hülle des Zielfarbraums abgebildet. Dies ist vor allem bei Proof-Druckern, die eine anderes Druckverfahren verwenden interessant. Es sollen alle Farben so dargestellt werden, wie nachher beim Druck.
  • Perzeptiv: Der Prozess bewirkt, dass von außen kommende Informationen in einer bestimmten Weise strukturiert und eingeordnet werden(wahrnehmungsorientiert).
  • Sättigungserhaltend: Eine der drei vom Menschen als grundlegende empfundene Eigenschaften. Sie beschreibt die Qualität der Farbe, zum Beispiel Farbintensität. Es wird versucht, die Sättigung möglichst gut zu erhalten.

Zu guter Letzt können Sie den Softproof noch exportieren[6], also als eine Datei abspeichern oder den Softproof ausdrucken[7].

Mit der Beschreibung[8] erhalten Sie einige wertvolle Erklärungen zu den Einstellungen. Wählen Sie dafür einfach eine Einstellung aus, um die Erklärung zu erhalten (Abb. 3).

 

 

Abb. 3: Corel Draw X8 – Farbprüfeinstellungen-02

 

 

 

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Farbmanagement in Corel Draw X8

Einleitung

Um eine bearbeitete Bilddatei mit einem ICC-Profil in dem Bearbeitungsprogramm CorelDRAW X8 auszudrucken, müssen Sie in den Druckeinstellungen ein Profil einbetten, um Farbungleichheiten zwischen Monitor und Ausdruck zu beseitigen.

 

Öffnen einer Datei

Die Druckeinstellungen finden Sie im Drop-Down-Menü der Registerkarte „Datei“ unter „Drucken“. Sie können aber auch mit dem Tastenkürzel STRG+P oder CTRL+P die Druckeinstellungen öffnen  (Abb. 1).

 

Abb. 1: Corel Draw – Datei/Drucken

 

Farbeinstellungen

Im Einstellungsfenster sehen Sie oben verschiedene Registerkarten. Für Farbprofile ist die zweite Registerkarte „Farbe[1]“ interessant. Hier finden Sie die Einstellungen zum Farbmanagement des Programms im Druckprozess. Um nun ein Profil auszuwählen, müssen Sie vorher folgende Punkte bearbeiten:

  • Farbkonvertierungen durchgeführt von:[2]
    • CorelDRAW (somit wird die Profileinstellung vom Programm übernommen)
  • Farben ausgeben als:[3]
    • RGB/Graustufen (nur für geeignetes Profil)
  • Farben mithilfe des Farbprofils korrigieren:[4]
    • Profil einfügen
  • Zusätzlich können Sie noch die Wiedergabeabsicht[5]  bestimmen (Abb.2).

Achten Sie darauf das Farbmanagement Ihres Druckertreibers zu deaktivieren, wenn Sie Profile über andere Programme verwenden. Dies kann sonst zu Überlappungen führen, die die Farbqualität beeinträchtigen.

 

Abb. 2: Corel Draw – Farbeinstellungen

 

 

 

 

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Softproof in Corel PaintShop Pro X9

Einleitung

Softproof ist eine Einstellung, die entwickelt wurde, um eine Druckvorschau von der aktuell bearbeiteten Bilddatei mit einem bestimmten Ausgabeprofil, zu erhalten. Diese Vorschau ist digital, es wird also kein Papier verschwendet. Sie können die Vorschau jedoch auch ausdrucken, um es auf dem Papier zu testen. Es dient dazu, zu kontrollieren, ob die Farben, die am Monitor sichtbar sind, auch genauso auf Ihrem Ausdruck abgebildet werden. Softproof wird ebenfalls oft als Proof-Modus oder Digitalproof bezeichnet. In Corel PaintShop Pro X9 wird es als „emuliertes Profil“ beschrieben.

 

Corel PaintShop Pro X9 - Startfenster
Abb. 1: PaintShop – Hauptfenster

 

Farbverwaltung

Öffnen Sie das Drop-Down-Menü in der Rasterliste unter Datei, um zu den Einstellungen für Softproof zu gelangen. Danach klicken Sie bei Farbverwaltung im dazugehörigen Drop-Down-Menü wiederum auf Farbverwaltung (Abb. 2).

 

Abb. 2: Corel PaintShop Pro X9 – Farbmanagement

 

 

Farbmanagement aktivieren

Im oberen Bereich wird Ihnen angezeigt, in welchem Profil[1] momentan Ihr Bild generiert wird. Um nun eine Vorschau im Proofmodus zu erhalten, aktivieren Sie die Farbverwaltung und wählen Sie Überprüfung[2] aus.

Um nun ein Vorabbild zu erhalten, lässt sich bei Emuliertes Geräteprofil[3] ein Drop-Down-Menü öffnen und ein Profil auswählen. Neben dieser Einstellung können Sie ebenfalls die Wiedergabepriorität[4] verändern.

  • Bilder: Hier wird versucht, alle Parameter, möglichst wirklichkeitsgetreu von dem einen Farbraum in den anderen zu übernehmen. Die Farberhaltung steht im Vordergrund.
  • Korrektur: Bei der Korrektur werden die Farbräume so korrigiert, dass Farben die im kleineren Gamut nicht vorhanden sind, an die Ränder des Farbraums gehängt werden.
  • Grafik: Bei der Grafik wird auf eine möglichst genaue Darstellung geachtet.
  • Übereinstimmung: Die Übereinstimmung sorgt dafür, dass beide Farbräume eine möglichst hohe Übereinstimmung aufweisen und so möglichst viele Farben von einem RGB zu einem CMYK-Profil, das meistens bei einem Drucker verwendet wird, übernommen werden.

Um den Vorgang abzuschließen, klicken Sie auf OK[5] und das Bild erscheint Ihnen nun in dem gewünschten Profil (Abb.3).

 

Abb. 4: Paintshop – emuliertes Profil

 

 

 

 

 

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