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Monitor Kalibrieren – Drucktipps

In diesem Bereich erfahren Sie wie die Monitor-Kalibrierung mit der Drucker-Kalibrierung zusammenhängt.
Außerdem zeigen wir Ihnen hilfreiche Drucktipps.

 

 

Drucktipps zum Monitor Kalibrieren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Optimale Ausdrucke durch Softproof

Nachdem ein oder mehrere Druckerprofile erstellt wurden, gibt es die Möglichkeit, sich den Ausdruck des Bildes mittels Softproof am Bildschirm simulieren zu lassen. Was Softproof genau ist und wie es funktioniert wird nachfolgend erläutert:

 

Simulation des Ausdrucks

Um einer bösen Überraschung entgegenzuwirken, nämlich dass ein Ausdruck eines Fotos meist anders als am Bildschirm aussieht und um unzählige Probedrucke zu vermeiden, kann mithilfe von Softproof eine Vorschau vom Druckergebnis am Monitor farbrichtig simuliert werden. Für die Darstellung einer richtigen Simulation wird zuerst der Farbraum von der Bilddatei in den Farbraum des Druckers umgewandelt. Anschließend werden diese Daten dann anhand des zuvor erstellten Monitorprofils für die Darstellung am Bildschirm konvertiert.

 

Einflussgrößen

Da aber meistens der Farbraum von Drucker und Monitor nicht identisch ist, ist es möglich, dass am Bildschirm eventuell nicht jede Farbe des Profils 1-zu-1 dargestellt werden kann. Weiters hat auch der Arbeitsplatz einen wesentlichen Einfluss auf die Wiedergabe der Farben. So wird die Wahrnehmung unter anderem durch Tages- und Umgebungslicht oder durch grelle, helle Farben in der Umgebung (Wand, Teppich) getäuscht.

 

Voraussetzungen

Folgende Punkte stellen eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz von Softproof dar:

  • Softproof-fähiges Programm (z. B. Adobe Lightroom)
  • Neutrale Umgebungsbedingungen
  • Bekanntheit der ICC-Profile von Bilddatei und Drucker
  • Darstellung des Druckfarbraums am Monitor
  • Kalibrierter Bildschirm

 

Softproof-Anleitungen

Um für eine bessere Übersicht zu sorgen, bieten wir Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die gängigsten Bildbearbeitungsprogramme an.

 

 

 

 

 

 

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Wie können Monitorbilder weiterverarbeitet werden?

Eine Kalibrierung bei einem Monitor durchzuführen ist schon ein richtiger Schritt in Richtung Farbmanagement. Die Fotos werden farbgetreu am Bildschirm dargestellt und können im Bildbearbeitungsprogramm farbrichtig bearbeitet werden.

Um diese Bilder nun ausdrucken bzw. weiterverarbeiten zu können, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Fotoausbelichtungsdienste
  • Drucken am eigenen Drucker mittels ICC-Profile

Mit diesen beiden Methoden ist ein abgestimmter Ausdruck des Fotos bzw. Monitorbildes möglich.

 

Fotoausbelichtungsdienste

Neben der ICC-Profilerstellung für den Drucker, gibt es noch Fotoausbelichtungsdienste, wo Fotos ausgedruckt bzw. entwickelt werden können. Falls so ein Dienst in Anspruch genommen wird, sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass dieser Dienstleister ein Farbmanagement anwendet.
Fotoausbelichtungsdienste stellen meist ICC-Profile zur Verwendung, wo der Ausdruck mit diesem Profil am Monitor simuliert werden kann (Softproof). Es kann zusätzlich auch möglich sein, dass das Labor eine Testdatei für eine Ausbelichtung zur Verfügung stellt, die als Referenz dient.
Grundsätzlich werden die Belichtungsmaschinen regelmäßig profiliert und die neuen Profile angewendet. Zu beachten ist, dass der Arbeitsfarbraum in die Bilddatei eingebettet wird – vor allem wenn man nicht den RGB-Farbraum benutzt. Ob andere Farbräume verwendet werden können und welche, sollte vorher mit dem Dienstleister besprochen werden.

 

Drucken am eigenen Drucker mittels ICC-Profile

Wie im Punkt ICC-Profile für den Drucker erstellen” erläutert, gibt es verschiedene Wege, ein ICC-Profil für den Drucker zu erstellen. Hat man erst mal ein ICC- bzw. Druckerprofil erstellt, welches auf die jeweilige Papiersorte und die Druckertinte abgestimmt ist, kann man dieses Profil vor jedem Fotoausdruck laden. Somit gleicht der Ausdruck der Darstellung am Bildschirm.

 

 

 

 

 

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Wie kann ein ICC-Profil für den Drucker erstellt werden?

Abhängig von Zeit, Kosten und Anforderungen gibt es verschiedene Möglichkeiten, um geeignete Druckerprofile zu erstellen. Grundsätzlich werden mehrere Farbfelder als Testbild ausgedruckt, die als Basis für eine Profilierung dienen. Nachfolgend werden die verschiedenen Methoden erläutert:

 

Spektralkolorimeter

Die besten und genauesten Ergebnisse werden mit einem Spektralkolorimeter (Spectral colorimeter) erzielt. Dieses Gerät besteht aus einer Hard- und Software, kostet meist aber mehrere hundert Euro.
Das Spektralkolorimeter darf nicht mit einem normalen Colorimeter für die Monitorkalibrierung verwechselt werden. Manche sehen zwar ähnlich aus und der Vorgang selbst ähnelt ein wenig, aber die Funktion unterscheidet sich wesentlich. Ein Colorimeter ist für selbstleuchtende Farben ausgelegt, wohingegen das Spektralkolorimeter nur Farben analysieren kann, die nicht leuchten. Erst durch das Bestrahlen mit Licht kann durch Reflexion die tatsächliche Farbe bestimmt werden.
Die Software erzeugt ein Test-Chart mit mehreren Farbfeldern. Dieses Test-Chart wird mit dem Drucker, für den ein Profil erstellt werden soll, ausgedruckt. Mit dem Spektralkolorimeter werden die Farbfelder eingelesen und die Sollfarben mit den gemessenen Ist-Farben verglichen. Durch den Vergleich wird eine Differenztabelle berechnet, aufgrund derer das ICC-Profil erstellt und abgespeichert wird.

 

Auflichtscanner

Eine weitere Hard- und Software-Lösung findet sich in einem Flachbettscanner. Mit einem Scanner und der richtigen Software können ebenso Druckerprofile erstellt werden.
Mithilfe der Software wird ein Test-Chart mit verschiedenen Farbfeldern auf das jeweilige Papier mit der gewünschten Tinte ausgedruckt. Nachdem die Farben am Papier trocken sind, wird der Ausdruck mit den Standardeinstellungen des Scanners eingescannt und von der Software mit einem Referenzbild verglichen. Aus der Differenz von Scan und Referenzbild wird das ICC-Profil erstellt und kann dann für diese Papier- und Tonerkombination verwendet werden.
Doch nicht alle Scanner sind für diesen Vorgang geeignet. Ebenso wie der Monitor und der Drucker, muss der Scanner kalibriert werden. Für eine erfolgreiche Profilierung innerhalb des Farbmanagement-Prozesses, ist ein IT-8 kalibrierter Scanner notwendig. Wird dieses Kriterium nicht erfüllt, sollte eine andere Methode für die Profilerstellung gewählt werden.

 

Hersteller-Profile

Viele Hersteller bieten für ihre Druckermodelle entsprechende ICC-Profile zum Download an. Die Hersteller-Profile sind meist auf die Hersteller-Produkte profiliert, sodass bei der Verwendung anderer Produkte das Ergebnis verfälscht werden kann. Trotzdem empfiehlt es sich, dieses Hersteller-Profil zu verwenden, wenn kein neues Profil erstellt werden möchte.

 

Dienstleister

Wer nicht in ein teures Gerät investieren möchte, kann die Profilerstellung auch einem Profi überlassen. Mittlerweile gibt es verschiedene Dienstleister, die die Profilierung des Druckers anbieten. Diese Lösung ist einfach, kostengünstig und liefert präzise Ergebnisse.
Es wird ein bestimmtes Test-Chart vom Dienstleister zum Download zur Verfügung gestellt oder per Mail zugesendet. Dieses Test-Chart wird vom Kunden ausgedruckt und an den Dienstleister gesendet. Mit einem professionellen und hochwertigen Spektralkolorimeter wird dieser Ausdruck analysiert und ein passendes Profil erstellt. Dieses ICC-Profil wird anschließend per E-Mail an den Kunden gesendet.
Mehr Infos dazu finden Sie unter www.drucker-kalibrieren.com!

 

 

 

 

 

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Wie verwendet man Monitor- und Druckerprofile?

Nachdem ein Monitorprofil erstellt wurde, wird es meistens beim Start des Betriebssystems automatisch geladen und verwendet. Möglicherweise wird auch ein Kalibriergerät verwendet, welches die Monitordarstellung ständig überwacht und gegebenenfalls anpasst.
Anders ist es mit einem Druckerprofil. Hat man ein ICC-Profil für den Drucker erstellt, ist dieses Profil meistens auf eine Papiersorte (z. B. Normalpapier oder Fotopapier) und auf die Tinte abgestimmt. Wird eine andere Papiersorte eingelegt oder eine andere Tinte verwendet, kann es trotz Druckerprofil passieren, dass der Ausdruck vom Bildschirm abweicht. Für verschiedene Papiersorten und Tinten können unterschiedliche Profile angelegt werden.
Um diese Druckerprofile verwenden zu können, gibt es zwei Möglichkeiten:

 

Druckertreiber

Das zu verwendende Druckerprofil kann im Druckertreiber hinterlegt werden und wird somit automatisch verwendet. Diese Option ist jedoch nicht zu empfehlen, wenn z. B. auf verschiedenen Papiersorten gedruckt wird.
Eine Anleitung, wie das Profil in den Druckertreiber installiert werden kann, finden Sie hier:

https://www.drucker-kalibrieren.com/tipps-und-tricks/drucken-mit-icc-profil.html

 

Bildbearbeitungsprogramm

Eine Bildbearbeitungssoftware kann Farben meist besser umrechnen als der Druckertreiber. Daher ist diese Variante eher zu empfehlen. Um in einem Programm das ICC-Profil vom Drucker zu verwenden, muss das Profil in die Software, von welcher gedruckt wird, eingebunden werden. Voraussetzung ist, dass das Programm die Einbindung des Profils unterstützt wie z.B. Photoshop, Lightroom, Corel, Indesign, Acrobat, Illustrator u. v. m.
Anleitungen, zu den jeweiligen Programmen, finden Sie hier:

https://www.drucker-kalibrieren.com/tipps-und-tricks/drucken-mit-icc-profil.html

 

Entscheidet man sich dafür, das Profil im Bildbearbeitungsprogramm zu laden, muss unbedingt das druckereigene Profil im Druckertreiber deaktiviert werden, da es ansonsten zu einer Überlagerung der Profile kommt, und der Ausdruck verfälscht wird.

 

 

 

 

 

 

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Warum Monitor und Drucker kalibrieren?

Nachdem der Monitor kalibriert, also ein Profil erstellt wurde, und nun auch erfolgreich Fotos bearbeitet wurden, steht man vor dem nächsten Problem: das ausgedruckte Bild entspricht nicht dem Bild vom Monitor – zumindest nicht was die Farben anbelangt!

Beim Druck eines Fotos wird der Farbraum vom Monitor auf den Farbraum des Druckers übertragen. Dadurch, dass der Farbraum des Druckers üblicherweise kleiner als der des Monitors ist, gehen einige Farben verloren. Doch das ist nicht der Hauptgrund, warum der Druck nicht mit dem Bildschirm übereinstimmt.
Meistens ist beim Drucker ein eigenes Profil hinterlegt, welches aber noch nicht mit dem Profil vom Monitor abgeglichen wurde. Durch eine Anpassung der ICC-Profile werden beim Drucken die Farben mit dem Monitor abgestimmt, sodass die Farben auf beiden Geräten so gut wie möglich übereinstimmen.

Fazit: Nur mit einem kalibrierten Drucker stimmen die Ausdrucke mit der Ansicht am kalibrierten Monitor überein!

 

 

 

 

 

 

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