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Drucken mit ICC-Profil in Capture One Pro

Um eine bearbeitete Bilddatei mit Verwendung eines ICC-Profils in dem Bearbeitungsprogramm Capture One Pro 9 auszudrucken, müssen Sie in den Druckeinstellungen ein Profil einbetten, um Farbungleichheiten zwischen Monitor und Ausdruck zu beseitigen (Abb. 1).

Capture One Pro - Datei/Drucken
Abb. 1: Capture One Pro – Datei/Drucken

 

Um zu den Druckeinstellungen zu gelangen, öffnen Sie die Registerkartei „Datei“ und klicken Sie im Drop-Down Menü auf „Drucken“. Es öffnet sich daraufhin das Einstellungsfenster zum Drucken (Abb. 2)

Capture One Pro - Einstellungen
Abb. 2: Capture One Pro – Einstellungen

Um nun ein Profil einzubetten, müssen Sie bei dem Farbprofil[1] auswählen. Mit der Einstellung „Über den Drucker einstellen“ können Sie das Farbmanagement deaktivieren und das Profil im Druckertreiber einstellen. Bedenken Sie, dass, sollten Profile sowohl im Drucker, als auch im Programm eingebettet werden und diese Differenzen aufweisen, sich ICC-Profile aufheben bzw. beeinflussen können. Mit dem Render Intent [2] können Sie die Wiedergabeart definieren:

  • Perzeptiv: Der Prozess bewirkt, dass von außen kommende Informationen in einer bestimmten Weise strukturiert und eingeordnet werden(wahrnehmungsorientiert).
  • Sättigung: Eine der drei vom Menschen als grundlegende empfundene Eigenschaften. Sie beschreibt die Qualität der Farbe, zum Beispiel Farbintensität.
  • Absolut farbmetrisch: Bei der Umrechnung eines größeren in einen kleineren Farbraum werden die Farben außerhalb des Gamuts, in der Hülle des Zielfarbraums abgebildet. Dies ist vor allem bei Proof-Druckern, die eine anderes Druckverfahren verwenden interessant. Es sollen alle Farben so dargestellt werden, wie nachher beim Druck.
  • Relativ farbmetrisch: Ähnlich der absolut farbmetrischen Methode, wird hier aber hauptsächlich bei Layout-Drucken verwendet und zeichnet sich vor allem durch geringe Qualitätsverluste aus.

 

 

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