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Softproof in FixFoto

Einleitung

Softproof ist eine Einstellung, die entwickelt wurde, um eine Druckvorschau von der aktuell bearbeiteten Bilddatei mit einem bestimmten Ausgabeprofil, zu erhalten. Diese Vorschau ist digital, es wird also kein Papier verschwendet. Sie können die Vorschau jedoch auch ausdrucken, um es auf dem Papier zu testen. Es dient dazu, zu kontrollieren, ob die Farben, die am Monitor sichtbar sind, auch genauso auf Ihrem Ausdruck abgebildet werden. Softproof wird ebenfalls oft als Proof-Modus oder Digitalproof bezeichnet. Die Einstellung in FixFoto für einen Softproof wird als „Farbprofil“ unter „Farbraum konvertieren“ beschrieben.

 

Einstellungen

Um nun diese Einstellungen zu öffnen, müssen Sie im Hauptfenster an der Seitenleiste das Icon finden, mit dem sich der „Farbraum konvertieren“ lässt. Klicken Sie entweder direkt auf das Icon oder suchen Sie in dem Drop-Down Menü nach Farbprofil. Das Register lässt sich auch in den Einstellungen öffnen (Abb. 1).

 

Abb. 1: FixFoto – Hauptfenster

 

In den Einstellungen für das Farbprofil lässt sich nun eine Vorschau in verschiedenen Profilen betrachten. An der rechten Seite haben Sie das momentane Profil beschrieben und können ein weiteres Einfügen. Um nun einen Unterschied zu erkennen, können Sie den Schieberegler am oberen Rand des Fensters hin und her bewegen. Der Unterschied kann bei verschieden Profilen stärker oder schwächer ausfallen. Sie können alle Profile vergleichen, die auf Ihrem Computer gespeichert sind oder vom Programm bereitgestellt werden. Sie können auch das neue Profil auswählen und für das Dokument speichern, sollte Ihnen ein anderes bei der Vorschau besser zusagen. Die Umrechnungsart bezieht sich auf:

  • Perzeptiv: Der Prozess bewirkt, dass von außen kommende Informationen in einer bestimmten Weise strukturiert und eingeordnet werden(wahrnehmungsorientiert).
  • Sättigung: Eine der drei vom Menschen als grundlegende empfundene Eigenschaften. Sie beschreibt die Qualität der Farbe, zum Beispiel Farbintensität.
  • Absolut farbmetrisch: Bei der Umrechnung eines größeren in einen kleineren Farbraum werden die Farben außerhalb des Gamuts, in der Hülle des Zielfarbraums abgebildet. Dies ist vor allem bei Proof-Druckern, die eine anderes Druckverfahren verwenden interessant. Es sollen alle Farben so dargestellt werden, wie nachher beim Druck.
  • Relativ farbmetrisch: Ähnlich der absolut farbmetrischen Methode, wird hier aber hauptsächlich bei Layout-Drucken verwendet und zeichnet sich vor allem durch geringe Qualitätsverluste aus (Abb. 2).

 

Abb. 2: FixFoto – Farbprofil

 

 

 

 

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